Evangelische Kirchengemeinde Odenkirchen

Evangelische Kirche Odenkirchen

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Unser Ev. Friedhof Odenkirchen

Ich lebe und ihr sollt auch leben! Johannes 14,19

Für viele Menschen hat unser Ev. Friedhof Odenkirchen weit über die Grenzen unserer eigenen Gemeinde hinaus eine hohe Bedeutung: Seine parkähnliche Anlage mit gewachsenem Baumbestand und unterschiedlichen Bestattungsformen lassen manchen noch zu Lebzeiten darüber nachdenken, ob und wie er oder sie an diesem Ort bestattet werden möchten. Nicht wenige treffen bereits zu Lebzeiten entsprechende Verfügungen – manche im Kreis der Familie, andere mit dem Bestatter.

Unser aller Leben endet mit dem Tod. So ist der Friedhof zuallererst ein Ort des Abschieds, der Klage, der Tränen oder der Trauer. Wir fühlen uns von unseren Liebsten, die wir ins Grab legen mussten, wie abgeschnitten. Traute Zweisamkeit lässt den Überlebenden manches Mal einsam zurück. Wie nur weiterleben ohne sie, ohne ihn, die und der mir alles bedeutet hat? Erst später gesellt sich zum Verlust eines geliebten Menschen der Dank für das, was wir durch ihn und von ihm erfahren haben. Ohne sie, ohne ihn wäre unser Leben doch anders verlaufen, wären wir doch andere. Wir entdecken: In uns klingen über seinen, ihren Tod hinaus Saiten in uns weiter, die er, die sie angestoßen hat.

Beides schwingt in mir, wenn ich am Grab meines Vaters stehe – der Abschied, die
Trauer über den Verlust, manches Mal leise Tränen, wie das Gefühl: „Ich vermisse dich!“ und der Dank und die Erinnerung an kostbare Lebensmomente, die unvergänglich bleiben. Zugleich denke ich über die Endlichkeit meines eigenen Lebens nach. Ich spüre die Brüche und Veränderungen, die Sehnsucht und Hoffnung, die mich in die Zukunft tragen. Trauer und Tränen haben auf dem Friedhof ihren festen Ort wie das Vertrauen und die Hoffnung, dass unser Leben nicht im Nichts versinkt, sondern in Gottes uns bergenden Händen, in denen wir schon oder noch mitten im Leben gut aufgehoben und geborgen sind.

So ist der Friedhof zuvorderst ein „Ort der Hoffnung“, an dem auf besondere Weise
spür- und erfahrbar ist, dass Gottes letztes Wort Leben heißt. In seinem Sohn Jesus Christus ruft uns der Lebendige zu: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben!“ (Johannes 14,19). Jesus ist uns den Weg durch den Tod hindurch in das neue Leben vorausgegangen. In ihm wissen wir unsere Verstorbenen gut aufgehoben und geborgen. Von dem Vertrauen, dass Gott als liebevolle Mutter und guter Vater vollendet, was er in und mit unserer Geburt begonnen hat und der Hoffnung, dass unser Leben in dem großen Lebensstrom Gottes einmündet, wollen wir uns tragen lassen.

Im Frühsommer dieses Jahres hat sich das Presbyterium unserer Kirchengemeinde
auf Empfehlung des Friedhofsausschusses dazu entschlossen, sich an der Initiative unserer Landeskirche zu beteiligen und unseren Ev. Friedhof Odenkirchen zu einem „Ort der Hoffnung“ zu machen, auf dem auf vielfältige Weise für Alt und Jung erfahrbar werden möge, was der Auferstandene allen Menschen zuspricht: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben!“

Ihr Pfarrer Thomas Tillman

bearbeitet am: 19.09.2021

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