Evangelische Kirchengemeinde Odenkirchen

Evangelische Kirche Odenkirchen

Evangelische Kirchengemeinde Odenkirchen

Neue Friedhofssatzung und neue Friedhofsgebührensatzung

Ev. Friedhof Odenkirchen

Mit Veröffentlichung der überarbeiteten Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung, Anfang Mai 2021, ist diese nun gültig.

Wir sind als Kirchengemeinde verpflichtet, die Friedhofsgebührensatzung in gewissen Abständen neu zu kalkulieren, da sich viele Kosten, die für die Kalkulation wichtig sind, verändern. Dazu gehören u. a. die Personalkosten, Kosten für die Unterhaltung von Fahrzeugen und Maschinen, für die Abfallentsorgung, für die zu bewirtschaftende Fläche, für Ab- und Frischwasser, für den Gebäudebestand und deren Unterhaltung. Alle diese Kosten und noch einiges andere fließt in die Neuberechnung mit ein. Es bleibt also nicht aus, dass die Preise notwendigerweise steigen müssen, da unser Friedhof kostendeckend arbeiten muss. Bei nachlassenden Beerdigungszahlen wird dies immer schwieriger.

Besonders relevant in der Neuen Friedhofssatzung ist die Reduzierung der Ruhezeit für Urnen: von 25 auf nun mehr 15 Jahre. Dieses war uns ein wichtiges Anliegen, um den Anschluss an die kommunalen Friedhöfe in Mönchengladbach, die eine Ruhezeit bei Urnen von nur 12 Jahren haben, nicht zu verlieren. Die Ruhezeiten bei den Sargbeisetzungen bleiben unverändert bei 30 bzw. 25 Jahren, je nach Friedhofsteil und Bodenbeschaffenheit.

Der große Trend bei den Bestattungsformen sind seit einigen Jahren die pflegefreien Grabvarianten. Hier seien genannt das Kolumbarium, die Stelen, die Rosengräber für Sarg- und Urnenbeisetzungen. Die Angehörigen können und wollen sich oft nicht so lange um ein Grab kümmern. Dies hat viel mit der Bevölkerungsentwicklung und dem Alter der Hinterbliebenen zu tun.

Besonders die Urnenbeisetzungen nehmen stetig zu. Im Jahre 2000 verzeichnete
unser Friedhof 33 Urnenbeisetzungen, was 29,46 % an der Gesamtbestattungszahl ausmachte. 2020 waren es 99 Urnenbeisetzungen, was 75,83 % an der Gesamtbestattungszahl ausmachte. Das Verhältnis von Sarg zu Urne hat sich in diesen 20 Jahren komplett gedreht.

Die Bestattungskultur ist in einem großen Wandel begriffen. Viele lassen sich aus den unterschiedlichsten Gründen, nicht mehr auf einem „normalen Friedhof“ beisetzen. Dieser Wandel macht es für die Friedhöfe finanziell immer schwieriger, da sich ein Friedhof nur über die Gebühren finanziert, die durch die Beisetzungen entstehen. Da für den kirchlichen Friedhof keine Kirchensteuereinnahmen verwendet werden dürfen, muss dieser sich im laufenden Betrieb selbst tragen. Größere bauliche Maßnahmen betreffen dann die Gemeinde.

Bei nachlassenden Beerdigungszahlen wird es also für die Hinterbliebenen immer teurer werden, was eine Abwärtsspirale in Gang setzt. Je teurer es wird, desto weniger Menschen lassen sich auf einem Friedhof in Ihrer Gemeinde beisetzen. Diesem Trend versuchen wir entgegenzusteuern mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen sowie mit neuen Ideen, was Bestattungsformen anbelangt, damit auch nachfolgende Generationen einen Ort haben, um ihrer Verstorbenen in einem würdigen und durch die Natur bedingt ruhigen Rahmen zu gedenken – ein Ort der Hoffnung.

Wolfgang Rethmeier

bearbeitet am: 19.09.2021

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