Evangelische Kirchengemeinde Odenkirchen

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Netzwerken unter Corona-Bedingungen

Netzwerk 55+

Nur wenige Tage vor dem kompletten Lockdown im März hatten wir unser letztes Netzwerktreffen in gewohnter Form. Wir hatten uns zu einem gemeinsamen Frühstück zusammengefunden und merkten bereits zu diesem Zeitpunkt, dass Vieles anders war. Wir begrüßten uns nicht in gewohnter Form und blieben auf Abstand. Jedoch tat dies der guten Laune der Netzwerkerinnen und Netzwerker, die sich immer auf das Netzwerktreffen mit Frühstück freuen, keinen Abbruch.

Am Montag, nach diesem letzten Netzwerkfrühstück wurden alle sozialen Kontakte eingeschränkt und somit das Netzwerk 55+ auf Eis gelegt. Zumindest war es nicht möglich sich persönlich zu sehen. An dieser Stelle möchte ich allen Hutträgerinnen und Hutträgern danken, die ihre Netzwerkerinnen und Netzwerker nicht aus den Augen verloren und regelmäßig telefonischen oder digitalen Kontakt gehalten haben. Auch mir wurde in vielen Telefongesprächen noch einmal deutlich wie wichtig das Netzwerk 55+ für viele Menschen geworden ist. Viele Netzwerkerinnen und Netzwerker, mit denen ich gesprochen habe vermissten die verschiedenen Aktivitäten, aber ihnen fehlte vor allem der persönliche Austausch mit anderen.

Doch nicht nur das Netzwerk mit seinen einzelnen Gruppen und regelmäßigen Netzwerktreffen waren für die meisten Tabu, sondern auch das Einkaufen von Lebensmitteln sollte von vielen vermieden werden. Daher hatten wir eine Hilfsaktion ins Leben gerufen, bei der sich sowohl Menschen melden konnten, die Hilfe in Anspruch nehmen wollten, als auch solche, die ihre Hilfe anboten. Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die ohne zu zögern ihre Hilfe angeboten haben und selber Ideen entwickelt haben, was sie an Hilfsleistungen anbieten können.

Als der Lockdown beendet war, spürte man die Unsicherheit bei einigen Netzwerkerinnen und Netzwerkern. Einige Gruppen warteten lange, bis sie sich das erste Mal wieder trafen. Andere mussten an andere Orte ausweichen, da die Abstandsregeln nicht eingehalten werden konnten. Wieder andere Gruppen wurden verkleinert, damit ein Treffen überhaupt möglich war. Auch zu unserem Netzwerktreffen konnten wir uns erst im September wieder zusammenfinden. An unserem „Netzwerk mal anders“, bei dem wir alternativ zu einem Frühstück im Ev. Gemeindehaus Odenkirchen, im Beller Park spazieren gegangen waren, nahmen viele Netzwerkerinnen und ein Netzwerker teil. Mit dieser hohen Teilnehmerzahl hätten wir nicht gerechnet. Umso glücklicher waren wir, viele bekannte, aber auch neue Gesichter zu sehen. Es wurde deutlich, dass die Sehnsucht nach persönlichen Gesprächen sehr groß war. So sagte mir eine Netzwerkerin, dass sie uns alle vermisst hat. Und ich weiß, dass es den meisten so ging. Auch ich habe das Beisammensein und den persönlichen Austausch vermisst.

Wir hoffen alle, dass die nächsten geplanten Netzwerktreffen wie gewohnt stattfinden können und wir uns alle gesund wiedersehen.

Claudia Wilms

bearbeitet am: 16.11.2020

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