Aktuelle Nachrichten aus der Gemeinde
Der aktuelle Gemeindebrief zum downloaden.

Das Presbyterium Informiert

Ein schwieriges Jahr liegt hinter unserer Gemeinde. Bedingt durch die lange Arbeitsunfähigkeit zweier Gemeindepfarrer lastete viel Arbeit auf der verbleibenden Gemeindepfarrerin, den zwei Berufsschulpfarrern und Herrn Werner Henseling als stellvertretenden Vorsitzenden des Presbyteriums und von April bis September 2010 als Vorsitzenden des Presbyteriums. Herr Werner Henseling engagierte sich neben seiner umfangreichen Tätigkeit als Vorsitzender des Presbyteriums auch noch in der Verkündung. Zu Beginn als Prädikantenanwärter und nach seiner Ordination als Prädikant weit über das übliche Maß hinaus.
Viele Aufgaben mussten auf Ehrenamtliche verteilt werden und mehr als einmal haben wir dankbar die Hilfe der Nachbargemeinden, insbesondere beim Kirchlichen Unterricht, bei Beerdigungsgottesdiensten und Sonntagsgottesdiensten in Anspruch genommen. Auch die Prädikanten unserer Gemeinde und die Gemeindereferentin unserer katholischen Schwestergemeinde St. Laurentius haben dafür Sorge getragen, dass die Sonntags- und Schulgottesdienste im gewohnten Umfang gefeiert werden konnten.
Ein großer Dank gilt auch der Evangelischen Kirchengemeinde Kirchherten, die uns Herrn Pfr. Dr. Johannes Grashof für ein Jahr als Moderator und beratende Stimme im Presbyterium "ausgeliehen" hat.
Seit Sommer dieses Jahres ist unser pfarramtlicher Dienst wieder vollständig in der Gemeinde tätig. Leider wird dies nicht so bleiben. Pfr. Rainer Jacobs wird unsere Gemeinde zu Beginn des kommenden Jahres aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Zwar findet diese Abberufung einvernehmlich statt, jedoch reißt sie nach fast 25 Jahren Dienstzeit von Pfr. Rainer Jacobs im 1. Pfarrbezirk unserer Gemeinde eine große Lücke. Das Presbyterium bedauert seine nachvollziehbare Entscheidung sehr, dankt ihm für die vielen Jahre in unserer Gemeinde und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Visitation, Strukturausschuss und Lenkungsgruppe

Im Frühjahr 2009 begann in unserer Gemeinde die Visitation des Kirchenkreises. Bedingt durch die o.g. Probleme ist diese auch nach über einem Jahr noch nicht beendet.
Jedoch führten die begonnene Visitation, die personellen Probleme und die prognostizierten sinkenden Kirchensteuerzahlen dazu, dass das Presbyterium im Frühjahr 2010 einen Strukturausschuss einrichtete, mit dem Auftrag einen umfangreichen und möglichst alle Bereiche umfassenden Ist-Zustand der Gemeinde zusammen zu stellen.
Ende August konnte ein umfangreicher Bericht an das Presbyterium übergeben werden.
Auf Grundlage dieses Berichts setzte das Presbyterium Ende August eine Lenkungsgruppe mit dem Auftrag ein, Lösungsvorschläge für mögliche Einsparungen, strukturelle Veränderungen und den Gemeindeaufbau zu erarbeiten und dem Presbyterium vorzulegen. Diesem Auftrag wird die Lenkungsgruppe in Zusammenarbeit mit thematischen Projektgruppen in den nächsten anderthalb Jahren nachkommen.

Renovierung Orgel

Unsere Orgel in der Kirche in Odenkirchen ist in die Jahre gekommen. So war seit längerem klar, dass in 2010 umfangreiche Renovierungsarbeiten stattfinden müssen. Um diese, wenigsten teilweise, über Spenden finanzieren zu können wurde dieses Jahr in kirchenmusikalischer Sicht zum "Jahr der Orgel".
Es fanden und finden zahlreiche kirchenmusikalische Veranstaltungen statt, mit dem Schwerpunkt Interesse und Spenden für unsere Orgel zu erhalten.
Die Orgel wurde in den Sommerferien grundgereinigt und umfangreich renoviert. Ende August wurde sie feierlich durch ein Emporenkonzert wieder in Betrieb genommen und erfreut jetzt wieder mit ihrem schönen Klang in allen Tonlagen nicht nur die Gottesdienstbesucher.

Jubiläum Altenheim

Mitten in Odenkirchen liegt unser Altenheim. Seine Geschichte beginnt schon im Jahre 1927 auf der Mülgaustraße. In dem Gebäude des heutigen Gemeindeamtes befand sich unser erstes Altenheim mit 18 Bewohnern geführt von Kreuznacher Diakonissen.
Das heutige Altenheim auf der Schmidt-Bleibtreu-Straße feierte in diesem Sommer den 25. Jahrestag der Fertigstellung des Neubaus. Alle waren zu einem Gottesdienst im Grünen und einem Gartenfest eingeladen. Der Neubau wurde in den letzten Jahren noch einmal erweitert und umgebaut, so dass sich die Gemeinde und die Bewohner heute über ein modernes und gut geführtes Haus freuen können.

ökumenische Seniorentagesstätte in Odenkirchen

Der demografische Wandel in der Gesellschaft spiegelt sich auch in unserer Gemeinde wieder. Die Lebenserwartung steigt kontinuierlich und somit wächst auch die Zahl der älteren Menschen.
Auf diese Entwicklung haben wir reagiert und 1975 in Kooperation mit unserer katholischen Nachbargemeinde St. Laurentius eine Seniorentagesstätte eröffnet. Für ältere Menschen bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten zur Beschäftigung und zur Begegnung mit Gleichgesinnten. Angebote wie Ausflüge, Feiern, Gesundheitsvorträge und Singen werden gerne angenommen. Durch die Kontakte sollen ältere Menschen aus der Einsamkeit des Alters geholt werden.

und Vermittlung von Hilfe zur selbstständigen Lebensführung.

Seit 2010 ist die Seniorentagesstätte als Pflegestützpunkt durch das Land NRW anerkannt. In 14-tägigen Beratungen erhalten Pflegebedürftige oder Pflegende Informationen und konkrete Hilfestellungen zu Fragen der Pflege und zu sozialen Leistungen. Die Stadt Mönchengladbach finanziert die von der STO genutzten Räume und trägt den überwiegenden Teil der Personalkosten. Ein geringer Teil der Personalkosten, die Kosten für die Verwaltung und die anfallenden Sachkosten werden über Spenden und über Zuschüsse der Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius und der Ev. Kirchengemeinde Odenkirchen finanziert. Erfreulicherweise konnten wir den Vertrag mit der Stadt Mönchengladbach in diesem Jahr um weitere zwei Jahre verlängern.

Kindertagesstätten

Unsere Gemeinde ist Träger von drei Kindertagesstätten von der jede ihren eigenen Schwerpunkt besitzt. Die Kindertagesstätte in Mülfort ist zertifiziertes Familienzentrum und die Kindertagesstätte in Geistenbeck ist auf dem Weg zum anerkannten Bewegungskindergarten.
Unsere älteste Kindertagesstätte in Odenkirchen hat sich im Sommer letzten Jahres dazu entschieden das Gütesiegel für ganzheitliches Lernen anzustreben. Dieses Jahr war daher von einem umfangreichen Zertifizierungsprozess in der Einrichtung geprägt. Die Leiterin der Einrichtung und die pädagogischen Mitarbeiter/innen haben sich fortgebildet und ihre Arbeit genau unter die Lupe genommen. Die Einrichtung hofft, diesen Prozess in 2011 abschließen zu können, um damit das Altbewährte zu bewahren und trotzdem neue Wege zu gehen können.

Beten 10

Am 22. August 2010 besuchten Vertreter unserer Gemeinde den Gottesdienst in Wickrath. Mit einem Gebet und Segenswünschen hat Pfarrer Gohlke die Aktion "beten 10" an unsere Gemeinde weitergegeben.
Dem Gebet im Kirchenjahr 2010 besonderen Raum im Alltag und im Leben unser Gemeinde zu geben dazu haben wir mit den verschiedensten Angeboten eingeladen.

Ordination von Herrn Werner Henseling

Am 27. Juni 2010 wurde Herr Werner Henseling mit seiner Ordination in sein Amt als Prädikant eingeführt. Die Einführung fand in einem zentralen Gottesdienst statt. Im Anschluss an den Gottesdienst blieb noch genügend Zeit für Gespräche und Fragen.

Abendmahl mit Kindern

Das Presbyterium hat nach der Diskussion auf der Synode und nach einer Anfrage auf der Gemeindeversammlung dieses Thema zur Beratung in den Ausschuss für Theologie und Gottessdienst gegeben.

Gedenkfeier zur Reichsprogromnacht

In diesem Jahr fand die Gedenkfeier anlässlich der Reichspogromnacht am 9. November 2010 in Odenkirchen statt. Sie begann um 18.30 Uhr mit einer Gedenkfeier und der Kranzniederlegung auf dem alten jüdischen Friedhof an der Kamphausener Straße.
Im Anschluss an die Kranzniederlegung fand in der Ev. Kirche zu Odenkirchen ein jüdisch-christlicher Gottesdienst statt.

Ausblick

Im September fanden in unserem Presbyterium die Wahlen zum Vorsitzenden und Kirchmeister mit den jeweiligen Stellvertretern statt.
An der Spitze des Presbyteriums gab es nach langen Jahren einen Wechsel. Bis zum Frühjahr 2012 wird nun Petra Heinen-Dauber den Vorsitz im Presbyterium führen, ihre Stellvertretung übernimmt Pfr. Joachim Brose.
Beim Kirchmeister ist mit Herrn Hans-Dieter Peters der Alte auch der Neue geblieben. Als seine Stellvertreterin wurde Silke Grimm neu gewählt.
Das Presbyterium hat in der Septembersitzung Herrn Henseling und Frau Wildner, die aus ihren ämtern ausgeschieden sind einen großen Dank für die geleistete Arbeit ausgesprochen.

"Heller leuchte ich fortan"

steht in einem alten Siegel unserer Gemeinde und war auch 2007 das Motto unseres Jubiläumsjahres. In diesem Jahr war es der Wegweiser für den innergemeindlich begonnen Strukturprozess. Es ist unsere Hoffnung, nach einem turbulenten und unruhigen Jahr 2010, im kommenden Jahr wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen und die anstehenden Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern.

Verabschiedung von Pfr. Rainer Jacobs

Am Sonntag, den 16. Januar findet um 10.00 Uhr in unserer Kirche in Odenkirchen die Verabschiedung von Pfr. Rainer Jacobs statt. Nach fast 25 Jahren Dienstzeit in unserer Gemeinde verlässt er uns aus gesundheitlichen Gründen auf eigenen Wunsch. Daher möchten wir mit der Gemeinde an diesem Sonntag einen festlichen Zentralgottesdienst mit Abendmahl feiern.
Anschließend lädt das Presbyterium zu einem kleinen Imbiss ins Gemeindehaus ein.

Das Presbyterium

Abkündigung Friedhofskollekte

Die Beerdigungskollekten auf dem evangelischen Friedhof in Odenkirchen erbrachten im 3. Quartal 2010 zu gleichen Teilen für den Weltnothilfefond und für das Sternenkinderfeld insgesamt:
689,98 €
Gott segne Geber und Gaben.

"Alles hat seine Zeit"

so heißt es, liebe Gemeindeglieder, im Prediger, Kapitel 3.
In einer Abschiedssituation wie der, in der meine Frau und ich uns befinden, hört man solch ein Wort leicht mit einem traurigen Unterton im Sinne von "Das war’s ja dann wohl”.
Der Prediger möchte jedoch unsere Lebensfreude wecken und wach halten, uns munter machen für gelingendes Leben. Er lockt uns heraus nicht nur aus Mühe und Stress, sondern auch heraus aus Selbstmitleid und Lustlosigkeit. Der Prediger lädt uns ein, uns selbst und unser Leben - ungeachtet unserer momentanen Lebensumstände - wahrzunehmen als eine Gabe Gottes mit jeweils ganz eigenen, besonderen Aufgaben.
Im 25. Jahr beende ich mit dem Jahreswechsel meinen Dienst als Pfarrer hier in Odenkirchen. Viele Jahre waren meine Frau und ich gemeinsam mit Ihnen unterwegs, bestrebt den Weg in der Nachfolge Jesu Christi zu gehen. Das verbindet! Auch auf Dauer.
In diesem Sinne grüßen Sie in christlicher Verbundenheit mit einem unserer vielen Lieblingslieder (EG 473).
Iris und Rainer Jacobs
1. Mein schönste Zier und Kleinod bist
auf Erden du, Herr Jesu Christ;
dich will ich lassen walten
und allezeit in Lieb und Leid
in meinem Herzen halten.

2. Dein Lieb und Treu vor allem geht,
kein Ding auf Erd so fest besteht;
das muss ich frei bekennen.
Drum soll nicht Tod, nicht Angst,
nicht Not von deiner Lieb mich trennen.
3. Dein Wort ist wahr und trüget nicht
und hält gewiss, was es verspricht.
im Tod und auch im Leben.
Du bist nun mein, und ich bin dein,
dir hab ich mich ergeben.

4. Der Tag nimmt ab. Ach schönste Zier,
Herr Jesu Christ, bleib du bei mir,
es will nun Abend werden.
Lass doch dein Licht auslöschen nicht
bei uns allhier auf Erden.

25 Jahre Küsterin in Geistenbeck

Eigentlich wollte Ute Zepter ja nur ca. 1-2 Jahre Küsterin im 3. Pfarrbezirk sein...
.... aber mit dem frühzeitigen Aufhören hat es zum Glück für unsere Gemeinde nicht so richtig geklappt. So konnte sie am 15. Oktober 2010 auf 25 ereignisreiche Jahre in Geistenbeck zurück blicken.
Dies war für die Mitarbeiter im dritten Pfarrbezirk Grund genug mit Frau Zepter diese Ereignis in gemütlicher Runde zu feiern. Zuvor gratulierten die Kinder der Tagesstätte mit einem Ständchen. Blumen und Kuchen sowie ein gebasteltes Bild im Großformat wurden der Jubilarin geschenkt.
Auch von anderer Seite war an Ute Zepter gedacht geworden; Pfarrer Jung überreichte eine Urkunde unserer Landeskirche.
Zu wünschen bleibt, dass Frau Zepter allen Mitarbeitern und Besuchern des Gemeindezentrums noch viele Jahre mit ihrer Freundlichkeit, ihrem Ideenreichtum und der Gelassenheit in schwierigen Situationen, ihrem Organisationstalent und ihrem offenen Ohr erhalten bleibt.

Ingrid Jung


Erntedankfeier

der ökumenischen Seniorentagesstätte Odenkirchen
In die ökumenische Seniorentagesstätte in Odenkirchen kehrte für ein paar Stunden die "gute alte Zeit" zurück.
Am Dienstag, den 12. Oktober 2010 fand die alljährliche Erntedankfeier, im von den Mitarbeiterinnen herbstlich geschmückten Saal, statt. Volkmar Hess kam zu dieser Feier und brachte einige Grammofone aus seiner großen Sammlung mit. Er legte Schelllackschätzchen und alte Vinylplatten auf. Diese konnten zum Teil ihr Alter nicht verleugnen, was sich als "Kratz-Background" zeigte. Aber auch das gehörte irgendwie zur Stimmung dazu. Bei Kaffee und Kuchen ging eine musikalische Reise von Hamburg, vertreten durch Hans Albers auf der Reeperbahn, bis nach Italien zu den Caprifischern, gesungen von Rudi Schuricke.
Die Besucherinnen und Besucher sangen kräftig mit und so manches Lied lockte auch einige Tänzerinnen auf's Parkett.
Die musikalische Reise klang aus mit dem Lied - Jetzt müssen wir nach Hause geh'n. - Das Lied erklang von einer Schelllackplatte aus dem Jahr 1936.
Zum Abschied verteilten die Mitarbeiterinnen der Seniorentagesstätte äpfel und Birnen an die 48 Besucher.

Helga Brücher, Mitarbeiterin der
ök. Seniorentagesstätte Odenkirchen


Büchertisch

In diesem Jahr wurden aus dem Verkauf der gespendeten Bücher des Büchertisches im Gemeindehaus Odenkirchen 110,- Euro erlöst. Dieser Betrag wurde als Spende an die Christoffel Blindenmission Deutschland e.V. überwiesen.

Martha Peters


Zum Weltgebetstag aus Chile am Freitag, den 4. März 2011

Wie viele Brote habt ihr?

Der Weltgebetstag 2011 kommt aus "dem letzten Winkel der Welt", wie die Chileninnen und Chilenen selbst ihr Land nennen. Er geht mit der Titelfrage "Wie viele Brote habt ihr?" sogleich "zur Sache":
Ihr Christinnen und Christen weltweit - was habt ihr zu bieten? Was tut ihr gegen den Hunger in der Welt? Was und wo sind eure Gaben / eure Fähigkeiten, die ihr teilen und einsetzen könnt dort, wo sie gebraucht werden? So direkt ist uns schon lange kein Weltgebetstag mehr "zu Leibe gerückt". In der Gottesdienstordnung ist vorgesehen, dass die Gaben und Fähigkeiten aller Teilnehmenden im Gottesdienst aufgeschrieben, in Körben gesammelt und auszugsweise am Altar verlesen werden. Wie viele Brote habt ihr? fragte Jesus seine Jünger, die ratlos vor den 5.000 Hungrigen standen und ermutigte sie zum gesegneten Teilen der geringen Brotvorräte. Und alle wurden satt. Diese Mutmachgeschichte aus dem Markus-Evangelium stellen die Weltgebetstagsfrauen in den Mittelpunkt ihres ökumenischen Gottesdienstes. ökumenisches Miteinander ist schon geografisch gesehen nicht leicht: Die Schriftstellerin Isabel Allende nennt ihre Heimat Chile ein "spannelanges Land... wo alle Wege enden an dieser Lanze im Süden des Südens von Amerika, viertausenddreihundert Kilometer Berge, Täler, Seen und Meer." Dieser schmale, klimatisch sehr gegensätzliche Küstenstreifen wird von rund 16 Mio. Menschen bewohnt, die sich scharf in Reich und Arm und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen aufspalten. Im Gefolge des Spaniers Magellan, der 1520 das Land hinter den Anden "entdeckte", wurde gegen die indigene Bevölkerung um Land und Lebensrechte gekämpft. Und bis heute kämpfen die indigenen Völker Chiles, die ca. 10% der Einwohner ausmachen, um ihre Rechte: die Aymaras ganz im Norden und vor allem die Mapuche im Süden.
Vom 19. Jhd. an wurden Deutsche - überwiegend evangelisch-lutherischer Konfession - auf fruchtbarem Land der Mapuche angesiedelt. Vergessen ist das nicht. Als die Liturgie schon fertig geschrieben war, erschütterten das Land das Erdbeben und die Flut vom Februar 2010. Aber das Thema der Liturgie: Wie viele Brote habt ihr? wurde für die Verfasserinnen zur aktuellen überlebensfrage und zur dringenden Bitte nach Solidarität an alle Christinnen und Christen weltweit.

Renate Kirsch