Evangelische Kirchengemeinde Odenkirchen

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Andacht

Gott spricht:
Ich schenke ihnen ein anderes Herz und schenke ihnen einen neuen Geist.
Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust und gebe ihnen ein Herz von Fleisch.                                                                                          Hesekiel 11,19

Tja, wie ist das nun mit unserem Herzen? Ein Wort der Bibel lautet: Wo euer Schatz ist, da ist euer Herz.

Im letzten Jahr war ich mehrfach wegen meines Herzens im Krankenhaus. Darum haben wir uns so selten gesehen.

Die Bibel sieht das Herz als das, was den Menschen ausmacht. Auch heute ist in unserem Sprachgebrauch die Rede von herzlich, herzergreifend, herzzerreißend usw. Das Herz rückt in den Mittelpunkt. Es ist sozusagen der Mittelpunkt unseres Lebens oder anders ausgedrückt unsere Mitte.

Diese Mitte will Gott verändern. Um diese Mitte geht es ihm. Er tut das nicht mit Gewalt und ohne unser Dazutun, sondern er sagt: „Ich schenke euch ...“. Ein Geschenk ist etwas, dass ich annehmen oder ablehnen kann. Gott operiert mich nicht an meinem Herzen, sondern er bietet mir das Geschenk eines neuen Herzens an.

Bei unseren Herzoperationen stellt sich immer die Frage, ob mein Organismus das neue Herz verträgt. Wenn ich das Geschenk von Gott annehme, stellt sich diese Frage nicht, sein Geschenk passt zu mir.

Hinzu kommt, dass Gott mir auch noch einen neuen Geist geben will. Damit meint er sicherlich ein neues Sehen auf die Dinge des Alltags, ein neues Hören auf die Menschen, die mich umgeben. Daraus erwächst dann vielleicht bei mir eine neue Sicht auf Menschen und Dinge, die meinen Alltag ausmachen. Das weckt in mir die Hoffnung, dass unser Zusammenleben mehr von Liebe und Hilfsbereitschaft geprägt ist, als von Leistungsdruck und Härte. Denn wenn ich mich auf Gottes Angebot einlasse, wird mein steinernes, hartes Herz gegen eines aus Fleisch ausgetauscht.

Die Gefahr ist nun, dass ich empfindsam reagiere auf Geschehnisse und Menschen in meinem Umfeld, dass ich aus meiner Gleichgültigkeit aufwache und unter der Ungerechtigkeit, die ich in unserer Welt vorfinde, leide. Dafür habe ich aber auch einen „Neuen Geist“ bekommen, der mich in die Lage versetzt, aktiv unser Zusammenleben zu verändern und neu zu gestalten.

Den Mut zu dieser Veränderung in Ihrem Leben, den möge Gott Ihnen geben.

Eine besinnliche Passions- und Osterzeit wünscht Ihnen

Prädikant Werner Henseling

bearbeitet am: 10.02.2019

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