Historisches
kurze Rückblicke auf Vergangenes aus der Gemeinde

25 Jahre Dienst in der Kita Geistenbeck...
2009
Adventaktion im Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung Rheydt-Mülfort...
Die Laterne Lumina...
Die Adventsspirale im Ev. Familienzentrum Mülfort...
Gemeindeversammlung/Ein Rundflug durch die Gemeinde...
Unser Weg zu mehr Qualität...
Der Freundes- und Fördererkreis unseres Altenheims stellt sich vor...
Der Förderverein der Ev. Kita Mülfort e.V. stellt sich vor:...
Wir über uns: Mütterkreis Geistenbeck-Hockstein...
Kinderbibelwoche im Ev. Familienzentrum Mülfort...
Die O-towns ziehen um...
Bericht vom Gemeindepraktikum...
Ein Pfingstwochenende zum Wohlfühlen...
Jakobsweg - Ein Rückblick...
Tour durch die Gemeinde, Kinderkirche Geistenbeck (Mai 2009)...
Maisingen (Mai 2009)...
Mitarbeiterschulung Evangelische Jugend (April 2009)...
Erlebnis-Studienreise Frankreich (April 2009)...
Kinderbibelwoche mit Oli Osterling (April 2009)...
Neue Pflegedienstleitung im Diakoniezentrum (April 2009)...
Verabschiedung Herr Pauly, Diakoniezentrum (März 2009)...
25 Jahre Pfarrer Dietmar Jung in Odenkirchen...
Gospelnight des Kirchenkreises...
Gemeindeversammlung: Rückblicke und Ausblicke...
2008
Kita Geistenbeck stimmte sich auf Weihnachten ein...
Begrüßungsgottesdienst der Konfirmanden in Geistenbeck...
Begegnungsnachmittag im Evangelischen Altenheim Odenkirchen...
Weihbischof zu Besuch...
Diamantene und Goldene Konfirmation...
Vom Glanz des Ehrenamtes im Besuchsdienst...
Die Nacht der Offenen Kirchen...
Jubiläumsgottedsienst O-town-Gospelsingers...
Bunt sind schon die Wälder...
Neue Leitung in der Kita Mülfort...
Urlaub ohne Koffer- zur Loreley 2008...
Nach der Ausbildung "Bildungsstopp"?...
Verkehrssicherheitstag in der Kita Pastorsgasse...
Gemeindepraktikum als Küster...
Pilgern auf dem Jakobsweg...
Kinderbibelwoche...
Computer AG in der Kita Pastorsgasse März 2008...
Weltgebetstag März 2008...
Ordinationsjubiläum Pfarrer Dietmar Jung Februar 2008...
Wechsel der Kindergartenleitung Januar 2008...
Einführungsgottesdienst Buddenberg März 2008...
2007
Jubiläumsgottesdienst Oktober 2007...
Konzert der Rainbowsingers Oktober 2007...
Gelebte und praktische Diakonie...
Jubiläumsfeier August 2007...
Bauspielplatz 2007...
Renaissance-Konzert Juni 2007...

25 Jahre Dienst in der Kita Geistenbeck

...darauf kann die Leiterin Beate Steinhardt zurückblicken.
"Das ist ein Grund zu feiern" dachten Mitarbeiterinnen, Eltern und Kinder der Kita und organisierten einen abwechslungsreichen Nachmittag zu Ehren der Jubilarin.
Das Gemeindezentrum Geistenbeck füllte sich rasch. Ehemalige Kindergartenmütter und -kinder brachten teilweise ihre Enkel bzw. Kinder mit.
Vom benachbarten Kindergarten kamen einige Vertreterinnen und überbrachten Glückwünsche. Auch Nachbarn schauten vorbei.
Ungewohnt untätig musste Frau Steinhardt geduldig auf die geplanten über-raschungen warten. Sehr feierlich begann dann das Programm mit einem Flötenstück mit Orgelbegleitung, vorgetragen von Nina Kames und Georg Foitzik.
Frau Raff überbrachte im Namen unserer Gemeinde Glückwünsche und ein Geschenk, sowie eine Urkunde der Landeskirche. In ihrer Rede betonte sie den Humor, das immer offene Ohr und das ganz besondere Anliegen in der Arbeit von Frau Steinhardt: "Bewegung und Sport".
Dann gab es für die Jubilarin "ganz viel Liebe" in Form von gebastelten Herzen, mit persönlichen Wünschen der Kinder und Eltern. Die Wünsche reichten vom "rosaroten Schweinchen" bis zu "immer so liebe Kinder wie ich eins bin".
In aller Heimlichkeit hatten Kolleginnen mit den Kindern ein flottes Jubiläumslied eingeübt; passende Geschenke gab es nach jeder Strophe.
Eltern und Mitarbeiterinnen überreichten zum Schluss des Programms noch überraschungen.
Von Eltern und Kolleginnen war mit viel Aufwand ein reichhaltiges Büfett vorbereitet worden, so hatten alle Anwesenden die Gelegenheit, noch einmal persönlich zu gratulieren.
Am Rande war oft ein Dankeschön für die geleistete Arbeit zu hören. Frau Steinhardt war die Freude darüber und über den gelungenen Nachmittag deutlich anzumerken.
Frau Steinhardt ist zu wünschen, dass sie auch in den kommenden Jahren ihre nicht immer einfache Aufgabe mit Gelassenheit, Humor und Tatkraft bewältigt.

Ingrid Jung


Adventaktion im Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung Rheydt-Mülfort

Auch die jährliche Adventstradition im letzten Advent war an unserem Berufskolleg wieder ein voller Erfolg. Durch verschiedene Aktionen gab das Religionsteam unserer Schule der Adventszeit eine besondere Note: In der katholischen Kirche St. Paul gab es einen Ort der Stille und Besinnung.
In der Schule wurden in verschieden Klassen frische Waffeln gebacken, die in den Pausen verkauft wurden. Der Verkaufserlös von 185,00 € kommt den SOS-Kinderdörfern zugute. Ein herzliches Dankeschön an das Reliteam, die Waffelbäcker und an alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, die die Aktion unterstützt haben.

Pfarrer Andreas Buddenberg


Die Laterne Lumina

Am 3. Advent war es wieder einmal so weit. Das Ev. Familienzentrum Mülfort gestaltete mit den Kindern der Kita den Adventsgottesdienst in Geistenbeck. Dieses Mal stand alles unter dem Motto "Licht". Die Kinder probten ein Theaterstück ein und übten jeden Tag voller Begeisterung und Freude. Die Kostüme wurden gebastelt, Lieder einstudiert und geübt.
Im Vordergrund stand die kleine Laterne Lumina, die im dunklen Wald spazieren ging, um ihr schönes Licht zu bewundern. Doch leider blies der Wind das Licht aus und Lumina stand im Dunkeln. Sie suchte verzweifelt nach einer neuen Lichtquelle und traf verschiedene Tiere, doch diese konnten ihr leider auch nicht behilflich sein. Nach langer Suche traf sie auf eine zweite Laterne und bat sie um Hilfe. Doch die Laterne wollte ihr Licht nicht teilen, aus Angst, ihre Flamme zu schmälern. Mit ein wenig Bitten und Betteln konnte Lumina jedoch die andere Laterne dazu bewegen, ihr Licht zu teilen und im Wald wurde es heller, als je zuvor.
Frau Steinbach und die Kinder der Kinderkirche Geistenbeck zeigten noch einen wunderschönen Lichtertanz, der das ganze wunderbar abrundete und für eine schöne Atmosphäre sorgte.

Katja Kloppe


Die Adventsspirale im Ev. Familienzentrum Mülfort

Wie jedes Jahr haben wir auch im letzten Jahr zur Adventsspirale eingeladen. Diese hat schon seit mehreren Jahren Tradition in unserer Einrichtung und bringt auch die in Weihnachtsstimmung, die bis dahin nicht zur Ruhe kamen.
Mit viel Tannengrün wurde eine Spirale gelegt in deren Mitte eine Kerze stand. Auf dem Grün befanden sich 24 Sterne geschmückt mit 24 Kerzen, die in 24 Äpfeln steckten. Jeder, der wollte, konnte eine Kerze nehmen, in Ruhe und mit viel Zeit die Spirale entlang gehen, seine Kerze in der Mitte entzünden. Mit der Zeit entstand ein wahres Lichtermeer. Im Hintergrund lief ruhige und besinnliche Weihnachtsmusik und es lag ein wunderbarer Duft in der Luft.
Viele, die zum ersten Mal unsere Spirale erleben durften, waren ergriffen oder beteuerten, dass nun für sie auch endlich Weihnachten beginnen kann. Denn wer von uns kennt das nicht? Gerade die Adventzeit ist oft voll mit Terminen, Treffen, Einkäufen und anderen Dingen, so dass das Wesentliche viel zu kurz kommt. Doch die Adventspirale bringt einen dazu, in sich zu gehen, zu genießen, abzuschalten und Ruhe zu empfinden.
Dieses Jahr war es sogar so, dass Menschen aus anderen Stadtteilen Mönchengladbachs unsere Advents-spirale besucht haben.
Im Anschluss an die Adventsspirale gab es Glühwein, Kakao und Christstollen. Man saß gemütlich beieinander, es wurde viel gelacht und geredet. Der Abend endete mal wieder nicht vor 22.00 Uhr.

Katja Kloppe


Ein Rundflug durch die Gemeinde

Die diesjährige Gemeindeversammlung startet mit einem Rundflug durch unsere Gemeinde. Zwar ist der amtierende Vorsitzende des Presbyteriums, Pfr. Jung noch weiterhin erkrankt, aber sein Stellvertreter Herr Henseling leitete die Gemeindeversammlung und nahm uns mit auf eine Reise durch die verschiedenen Einrichtungen: der erste Zwischenstopp fand auf dem gemeindeeigenen Friedhof statt. Das Kolumbarium wird gut angenommen und die Beisetzungszahlen sind konstant geblieben.
Weiter ging es zum Pfarrbezirk Mülfort: das Jugendheim hat verlässliche öffnungszeiten montags bis freitags, bietet eine Lern- und Freizeithilfe an und verschiedene weitere Angebote, wie Filmvorstellungen, Kurse zur Medienerziehung und Kreativangebote.
Das Familienzentrum nebenan hat im letzten Jahr weitere Angebote für den Stadtteil geschaffen und vernetzt sich immer mehr mit ortsansässigen Kooperationspartnern.
Auch die Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Diakonie Mönchengladbach am Römerbrunnen wird in 2010 für weitere fünf Jahre ihre Fortsetzung finden.
Der nächste Zwischenstopp war im Pfarrbezirk Geistenbeck: trotz der Erkrankung von Pfr. Jung ist es gelungen die Angebote im dortigen Gemeindezentrum aufrecht zu erhalten. Die Kita Geistenbeck ist auf dem besten Weg Bewegungskindergarten zu werden.
Wie es Rundflüge so an sich haben finden sie ihr Ende am Startpunkt: im Pfarrbezirk Odenkirchen gestaltet sich die Situation ähnlich wie in Geistenbeck. Trotz der Erkrankung von Pfr. Jacobs ist es durch auswertige Pfarrer und ehrenamtliches Engagement gelungen sämtliche Angebote aufrecht zu erhalten.
Die Kita Odenkirchen macht sich auf den Weg zu mehr Qualität und das Ev. Altenheim erfreut uns mit rundherum positiven Nachrichten.
Näheres können Sie unter www.altenheim-odenkrichen.de lesen, wenn Sie den Punkt "Qualitäts-prüfung" anklicken. Bei den Finanzen ist der Verlauf wie geplant eingetreten. Die Einsparungen de letzten Jahre haben Ihre Wirkung nicht verfehlt.

Silke Grimm


Unser Weg zu mehr Qualität

Die Ev. Kita Pastorsgasse hat sich auf den Weg gemacht, die Bildungsarbeit nach dem Grundprinzip zu gestalten:
"Was du mir sagst, das vergesse ich.
Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich.
Was du mich tun lässt, das verstehe ich."
Uns ist es wichtig, dass die Kinder in unserer Kita ganzheitlich gefördert werden, um sie stark fürs Leben zu machen. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für ganzheitliches Lernen strukturieren wir den Bildungsprozess nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder neu um.
Unser gemeinsamer Weg wird es sein, mit allen Sinnen lernen, erfahren und begreifen zu können. Kurz gesagt: "Mit Kopf, Herz und Hand!"
Wir orientieren uns an sechs Bausteinen des Lernens: Bewegung, Wahrnehmung, Konzentration, Entspannung, Rhythmus und Rituale.
Natürlich drehen wir unsere jetzige Arbeit nicht komplett auf links, denn auch jetzt fördern wir die Kinder in allen Bildungsbereichen, wie z.B. Religionspädagogik, Sprachförderung, Englisch, Musikalische Früherziehung, Werte Vermittlung, Projektarbeit, Bewegungserziehung und vieles mehr.
Unser Ziel ist es, die gute Arbeit mit Kind und Familie zu optimieren, sie anschaulich und greifbar für alle zu gestalten und dadurch eine gute Qualität zu erlangen.
Wenn uns das gelingt, dürfen wir das Gütesiegel der Gesellschaft für ganzheitliches Lernen tragen. Die Gesellschaft für ganzheitliches Lernen kooperiert mit einem Zertifizierer, der die anerkannte Norm DIN EN ISO 9001 und Kriterien für ganzheitliches Lernen zugrunde legt.
Dies wäre zurzeit noch einmalig in unserer Umgebung und die Kinder der Ev. Kita Pastorsgasse können davon profitieren.

Verena Möller,
Leiterin der Ev. Kita Odenkirchen


Der Freundes- und Fördererkreis unseres Altenheims stellt sich vor

Seit 1972 gibt es einen Freundes- und Fördererkreis des evangelischen Altenheims Odenkirchen, Schmidt-Bleibtreu-Str., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch Veranstaltungen und spezielle Anschaffungen die professionellen Kräfte des Hauses zu unterstützen und einen engen Kontakt der Bewohner zur Umwelt zu ermöglichen.
Mit Spielen, Vorträgen, Besuchen, Aufmerksamkeiten zum Geburtstag und Geschenken zu Weihnachten wird viel Freude ins Haus gebracht. Ein Höhepunkt ist der jährliche Ausflug in die nähere Umgebung, an dem ein Großteil der Heimbewohner gerne teilnimmt. Es werden aber auch sinnvolle Geräte und Hilfsmittel angeschafft, die das Leben der älteren Menschen erleichtern und vom Heim nicht angeschafft werden könnten.
Im Rahmen einer jährlich vorgeschriebenen Versammlung werden die Mitglieder über die vergangenen und geplanten Aktivitäten informiert.
Unterstützen Sie bitte diese wichtige Aufgabe und werden Sie Mitglied im Freundes- und Fördererkreis. Der Mindestbeitrag beträgt 12,- € pro Jahr. Natürlich sind auch einmalige Spenden herzlich willkommen. Auf Wunsch wird gerne eine Spendenquittung ausgestellt.
Auskünfte und Beitrittserklärungen gibt es bei .

Jürgen Busse, Tel. 603961


Der Förderverein der Ev. Kita Mülfort e.V. stellt sich vor:

Unser Förderverein unterstützt durch Mitgliedsbeträge und Spenden die pädagogische Arbeit der Kita. Dadurch sind Anschaffungen möglich, die durch den öffentlichen Etat nicht abgedeckt werden. Der Verein trägt dazu bei das Kindergartenleben bunter und interessanter zu gestalten.


Dieses Jahr wurde ein Grundgerüst für die Turnhalle, welches ermöglicht dort viele verschiedene Geräte (Kletternetz, Therapieschaukel, Therapieball) zu befestigen angeschafft. So haben die Kinder auch bei schlechtem Wetter die Möglichkeit sich auszutoben.
Wir unterstützen die Kita bei Festen, Sankt Martin und beim Weihnachtsbasar in Odenkirchen.
Unser Förderverein besteht nur aus wenigen Mitgliedern. Im kommenden Frühjahr möchten wir an der Gestaltung des Außengelände mitwirken. über neue Mitglieder und Spenden freuen wir uns immer.
Für eventuelle Fragen und Formulare steht Ihnen gerne Frau Breitewischer unter Tel. 6736515 zur Verfügung.

Wir über uns: Mütterkreis Geistenbeck-Hockstein

Die Ferienzeit war angebrochen und wir überlegten, was wir machen könnten. An zwei Begegnungsnachmittagen erzählten wir und leisteten uns ein Eis, weil es sehr heiß war.
Zum dritten Treffen fanden wir uns im Tiergarten Odenkirchen ein. In der Cafeteria wurde ein Tisch für uns reserviert. Das gemütliche Kaffeetrinken entschädigte uns für das miese Regenwetter. Der Regen machte unserer guten Laune jedoch nichts aus. Trotz Regen machten wir einen Rundgang zu den Tieren. Zwei Stunden gingen zu schnell vorüber. Alle waren glücklich, wieder einmal im Tiergarten gewesen zu sein, denn einige Mütter hatten den Tiergarten lange nicht mehr besucht. Ein gelungenes Ferienprogramm. Danke denen, die geholfen haben, die Idee zu verwirklichen.
Am 23.9.2009 fand unsere diesjährige Seniorenfeier im Gemeindezentrum Geistenbeck statt. Die Gemeindeglieder machten zahlreich von der Einladung Gebrauch. Die Kita präsentierte eine Modenschau, Liederwünsche wurden erfüllt und die Damen des Mütterkreises bewiesen sich als Schauspielerinnen. Das Programm kam bei den Gästen gut an. Wir hoffen, dass wir mit Gottes Hilfe gesund bleiben, um im nächsten Jahr aufs Neue unser Programm starten können. Auch an dieser Stelle Dank an alle Helfer.

Eure Ursula Steinert


Kinderbibelwoche im Ev. Familienzentrum Mülfort

In der Zeit vom 28.09. - 02.10.2009 fand in unserer Kindertagesstätte die Kinderbibelwoche zum Thema "Erntedank" statt. Dieses Mal drehte sich alles rund um die Kartoffel.
Für Kolleginnen und Kinder war es dieses Jahr eine besondere Herausforderung, da wir viele jüngere Kinder ganz neu in der Einrichtung haben, die gerade erst ihre Eingewöhnungsphase in den Kindergarten abgeschlossen hatten. Aber zu unserer Freude zeigte sich, dass selbst die Jüngsten mit vollem Einsatz dabei waren.
So haben wir uns täglich zwei Mal mit allen Kindern und Erzieherinnen in der Turnhalle getroffen. Es wurde zusammen gebetet, gesungen, gesprochen und geplant, was wir an dem Tag gemeinsam tun wollten.
Die Kinder malten Kartoffel - Mandalas, machten Kartoffelmännchen, kochten gemeinsam Kartoffeln und vieles mehr. Um die Mittagszeit wurden dann die entstandenen Werke noch ein Mal in der Turnhalle voller Stolz gezeigt und besprochen. Natürlich hatten wir auch ein Highlight: unser Theaterstück. Dieses schrieb Frau Linges (Erzieherin) selbst und probte mit den Kindern täglich. Inhalt des Stückes war die große Hungersnot, die durch das Einführen der Kartoffel als Nahrungsmittel, beendet werden konnte. Mit Gottes Hilfe und dem Wetter konnten die Kartoffeln wachsen und boten den Menschen ein Grundnahrungsmittel.
Die Kinder waren mit Eifer bei den Proben dabei und bastelten Kostüme. Am Mittwoch, den 30.09.09 durften die Kinder ihr Stück dann den Senioren der "Gemeindefeier 70 plus" vorführen. Es war ein voller Erfolg. Zuschauer und Kinder waren begeistert.
Am Freitag, den 02. Oktober 09 fand dann ein kleiner Gottesdienst bei uns in der Kita statt. Frau Raff gestaltete diesen mit den Kindern. Wir hatten auch die Krabbelgruppe von Frau Breitewischer zu Gast, so dass es ein schönes, buntes und lebendiges Miteinander war. Bei einem gemeinsames Mittagessen - wie konnte es anders sein? - gab es Folienkartoffeln mit Kräuterquark - eben alles rund um die Knolle!

Katja Kloppe,
Leiterin Ev. Familienzentrum Mülfort


Die O-towns ziehen um

Liebe Gemeinde,
einerseits fällt es nicht leicht, nach so vielen Jahren in Odenkirchen eine Entscheidung für eine so deutliche Veränderung in unserem Chorleben zu treffen, andererseits freuen wir uns auf unsere neue Aufgabe: Ab dem kommenden Jahr werden wir mit neuem Probenort und neuem Namen als Chor des Kirchenverbandes weiter arbeiten.
Meine Frau und ich haben uns letztes Jahr sowohl örtlich als auch beruflich verändert. Nach über 10 Jahren Pendeln nach Odenkirchen wollen wir nun in unserem Heimatstadtteil ankommen. Unseren letzten Auftritt als O-town Gospelsingers werden wir in Rahmen der "Christmas-Classics" zusammen mit der Remember-Band am 19.12. feiern. Dann geht es im Gospeljahr 2010 unter dem Namen True-Note am Probenort Friedenskirche MG unter dem Dach des Gemeindeverbandes weiter.
"True to life" heißt "lebensecht", true bedeutet wahr, echt, wirklich. Als Wortspiel mit der berühmten Bezeichnung "Blue Note" im Jazz und in Anlehnung an die Wahrhaftigkeit des Gospel (=der guten Nachricht) nennen wir uns zukünftig True-Note, der Vermerk "ehemals O-town Gospelsingers" wird im Titel bleiben.
Der Gemeinde Odenkirchen gilt mein und unser ganz besonderer Dank, und unsere Verbundenheit soll über die Zeit des Umzugs hinaus bestehen! Wir wünschen Ihnen eine friedvolle, schöne Weihnachtszeit. Wir würden uns freuen, wenn wir Ihnen allen in guter Erinnerung blieben, und hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit - sind ja nicht aus der Welt. Sicher werden wir die vielen wunderschönen Momente in Odenkirchen und den großartigen Probenort in Geistenbeck nie vergessen.
Den Pfarrerinnen und Pfarrern der Gemeinde danken wir ebenfalls sehr für die vielen schönen gemeinsamen Gottesdienste, die schönen Osternächte und Konzerte.

Mit den besten Grüßen
Ihr Stefan Bechstein
Chorleiter O-town Gospelsinge


Bericht vom Gemeindepraktikum

Mein Konfirmanden-Praktikum habe ich im Ev. Altenheim Odenkirchen gemacht. Dort habe ich viel mit den Bewohnern gesungen, Spaß gehabt, gelacht, und geredet. Bei der SPD Feier kamen dann Leute und haben die Bewohner mit Witzen, Gesang, und alten Geschichten glücklich gemacht. Dort habe auch ich dann meine ersten Kontakte mit den Bewohnern aufgenommen und sie mit Getränken und Kuchen versorgt. Zu Himmelfahrt hatte die Gemeinde einen Gottesdienst im Garten des Ev. Altenheims Odenkirchen. Ich habe die Bewohner dann aus ihren Zimmern geholt, um draußen mit ihnen zusammen den Gottesdienst im Freien anzuhören. Beim Dianachmittag haben wir uns alle zusammengesetzt und uns Fotos auf der Leinwand angeguckt. Dann saßen wir alle beieinander und haben miteinander gesungen und hatten dabei Klavierbegleitung. Denn immer einmal in der Woche setzen die Bewohner sich zusammen und es wird gesungen und viele Geschichten erzählt. Es ist halt immer Action im Altenheim und es wird ganz bestimmt Niemanden langweilig. Am Ende sind wir dann mit jeweils einem Bewohner spazieren gegangen, da es aber geregnet hat, sind wir Eis essen gegangen, da haben die Bewohner mir viel von früher erzählt. So habe ich einen ersten Eindruck vom Altenheim bekommen und ich muss sagen, im Altenheim ist viel mehr Action als ich es erwartet hatte.

Sarah Schönrock,
Konfirmandin im 1. Pfarrbezirk


Ein Pfingstwochenende zum Wohlfühlen

Eine Infusion für das geistliche und körperliche Wohlbefinden wurde uns Mitarbeitern versprochen, und sie wurde uns am Pfingstwochenende von Pfarrer Jacobs gelegt.
Als körperliche Infusion gab es samstags ein leckeres Büffet und leckere Getränke mit munterem Beisammensein im Gemeindehaus.
Sonntags dann die Geistliche:
Mit einem Segenswort gestärkt wurden wir alle in unsere ehren- und hauptamtlichen Gemeindeaufgaben gesandt. Musikalisch bereichert von Claudia Henseling`s "Rainbow-Singern" wurde am Beispiel von Kerzen, in der Predigt die Vielfältigkeit und Bedeutsamkeit der unterschiedlichen Aufgaben in der Gemeinde hervorgehoben.
Wir alle haben eine besondere Gabe, die wir entdecken, anzünden und zum Leuchten bringen und in den Dienst für andere stellen- auch zu unserem eigenen Wohlbefinden!
Alle Gottesdienstbesucher stellten ihre leuchtende Kerze auf die große Alufolienkirche vor den Abendmahlstisch. Es wurde nicht nur strahlend hell sondern uns allen auch sehr deutlich, wie wichtig unser Licht für das gemeindliche Miteinander ist.

Iris Jacobs


Jakobsweg - Ein Rückblick

Ich schaue in die Außenspiegel, weil innen alles beschlagen ist.
So schaue ich zurück auf unser Wochenende auf dem Jakobsweg. Am Freitag, 05. Juni war der Start zu unserem diesjährigen "ökumenischen Glaubensweg". Unter den 16 Pilgern waren zwei neue Gesichter. Ich staune immer wieder wie schnell und unproblematisch wir eine Gruppe sind. Dieses gemeinsam unterwegs sein schafft Gemeinschaft obwohl wir sonntags andere Kirchen besuchen.
Die erste Wegstrecke am Freitag war ca. 10 km lang und führte uns von Beyenburg nach Lennep. Wir hatten prima Wanderwetter. Jedoch am Samstag holte uns das Wetter ein. Bis Mittag wurde aus leichtem Regen ein ausgewachsener Dauerregen. Anfänglich hält der Wald den Regen ab, dann aber regnet es doppelt so schlimm. Wir Fahrer saßen jeder einsam in seinem Auto, weil wir nicht nass werden wollten und die Wanderer ließen sich bei einer Pause nicht überreden den Rest der Tagesstrecke zum Altenberger Dom zu fahren.
Als wir uns dort trafen, gab es dann aber nur noch ein Motto: Heizung an, Gebläse auf volle Leistung und ab ins Hotel. Wenn Menschen bei Nässe schrumpfen würden, hätte ich Zwerge um mich gehabt.
Am Sonntag war die erste Frage: "Sind deine Sachen schon wieder trocken?".
Der Abschlussgottesdienst im Dünnwald wurde mit zunehmender Zeit von Mücken gestört. Alles in allem war es für mich wieder einmal ein wunder-schönes Erlebnis, die Gemeinschaft war toll und die Vorbereitung für uns Fahrer war es ebenso. Unser TOM TOM hieß "Beate".
Beim Abschiedsessen ging an den Kellner die Frage: "Nehmen sie auch feuchtes Geld"?

Werner Henseling


Tour durch die Gemeinde, Kinderkirche Geistenbeck (Mai 2009)

Wir sind die Kleinen in der Gemeinde, ...wir machen mit!
16 Kinder sind unserer Einladung gefolgt und machten sich mit uns auf den erlebnisreichen Weg durch unsere Gemeinde.
Gemeinsam wollten wir erfahren, dass "Gemeinde" mehr ist als nur die Kirche oder das Gemeindezentrum. Wir wollten Menschen kennen lernen, die sich in unserer Gemeinde engagieren und dort arbeiten.
Von Geistenbeck aus machten wir uns auf den Weg nach Odenkirchen. Frau Müller unsere Küsterin begrüßte uns und zeigte uns die Kirche. Die Kinder durften auf die Kanzel gehen und die Orgel ansehen. Auch die überaus spannende Frage: "Wie werden die kaputten Glühbirnen gewechselt?" wurde beantwortet.
Im Altenheim führte Herr Schmidt uns durch den Sinnesgarten und zeigte uns das Haus. Mit einem Lied verabschiedeten wir uns von den Bewohnern.
Im Gemeindehaus warteten drei Damen des Monatgskreises mit einem leckeren Mittagessen auf uns.
Auf dem Friedhof begrüßte uns Herr Rethmeier. Geduldig beantworte er in der Friedhofskapelle, im Kolumbarium und am Sternenkinderfeld alle Fragen der Kinder.
In der Seniorentagesstätte überraschten wir die Besucher mit unseren Liedern und machten uns dann auf den Heimweg.
Wir bedanken uns bei allen, die die Kinder und uns so freundlich aufgenommen und damit die Durchführung ermöglicht haben.

Monika und Jörg Steinbach,
Silke Grimm, Gabriele Lübke


Maisingen (Mai 2009)

Wo man singt, da lass' dich ruhig nieder........

Dieser Einladung kamen die Besucher des "Offenen Singens" am 23. Mai 2009 in der Ev. Kirche in Odenkirchen gerne nach. Mit viel Freude und Unterstützung des Kirchenchors gab es für alle die Gelegenheit viele bekannte und neue Frühlings- und Mailieder zu singen. Das Flötenspiel von Flautato und die vorgetragenen Gedichte rundeten das Programm ab. Frau Henseling hat mit der Auswahl der Lieder, Musikstücke und Gedichte dafür gesorgt, dass der Nachmittag allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Gabriele Lübke


Mitarbeiterschulung Evangelische Jugend (April 2009)

Was wäre die Evangelische Jugend ohne sie?
Ganz gleich ob Feste, Ferienspiele oder Freizeiten:
Unsere ehrenamtlich tätigen Jugendlichen sind es, die solche Angebote ermöglichen.
Manchmal arbeiten sie auch im Verborgenen. So trafen sich während der Osterferien acht Jugendliche, die die Arbeit der Evangelischen Jugend seit kurzer Zeit unterstützen, zu ihrer ersten Mitarbeiterschulung. Neben den Fragen, wie ein Spiel so erklärt wird, dass es alle verstehen und mit Begeisterung dabei sind, oder wie man sich am besten in Streit- und Konfliktsituationen verhält, gab es ausreichend Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen.
Am Ende der Woche waren sich alle einig: Wir wussten nicht, dass Lernen so viel Spaß machen kann. Wir haben viel erfahren und freuen uns auf die nächste Schulung genauso wie auf die bevorstehenden Ferienspiele.

Gabi Baaken


Erlebnis-Studienreise Frankreich (April 2009)

An der von Herrn Pfarrer A. Buddenberg geplanten Busfahrt nach Frankreich nahmen 24 Reiselustige teil.
Nach einer Fahrt durch die Ardennen und entlang der Maas erreichten wir am Nachmittag Reims. Unsere Reiseleiterin Margarete hat uns die Schönheiten der hochgotischen Kathedrale Notre-Dame, in der die französischen Könige gekrönt wurden, erklärt. Beeindruckend waren die schönen Glasfenster von Marc Chagall aus dem Jahre 1974.
Am nächsten Tag erreichten wir Poitiers, wo uns Nathalie die romanische Kirche Notre-Dame-la Grande und die Altstadt zeigte.
Am 3. Tag fuhren wir dann bei sehr trübem Wetter nach Oradour-sur-Glane. Während der Fahrt berichtete Herr Buddenberg über die Gräueltaten, die am 10. Juni 1944 von der Waffen-SS an den Bewohnern des Ortes verübt wurden. 207 Kinder und 254 Frauen wurden in die Kirche getrieben, die in Brand gesteckt wurde. Anschließend wurde der Kirchturm gesprengt. Etwa 200 Männer wurden erschossen. Der ganze Ort wurde ein Raub der Flammen. Nach all dem, was wir gehört und gesehen hatten, war in die sonst immer fröhliche Runde Stille und Nachdenklichkeit eingekehrt.
Am 4. Tag ging dann die Reise bei Sonnenschein weiter nach La Rochelle, einer schönen Hafenstadt am Atlantik. Hier hat uns Christine durch die Stadt und am 5.Tag über die Insel Ile de Ré geführt. Am Abend konnten wir nach dem Abendessen den Sonnuntergang erleben. Von La Rochelle aus erreichten wir dann Orleans, die Stadt von Jeanne d'arc. In der Kathedrale Ste-Croix konnten wir an den Glasfenstern ihr Leben betrachten. Unsere Reiseleiterin Sonja hat uns zum Abschluss die Altstadt und das Innere des Rathauses gezeigt.
Für den letzten Tag hatte unser Busfahrer eine überraschung versprochen, nämlich eine Stadtrundfahrt durch Paris. Auf der Heimreise gab es dann als "Henkersmahlzeit" eine "französische Tafel". Zwei Stunden früher als geplant erreichten wir Odenkirchen.
Herrn Buddenberg danken wir ganz herzlich für die schöne Reise, und für alles, was er für unser leibliches und seelisches Wohl getan hat. Und Herrn Koch sind wir dankbar, dass er uns nach mehr als 2.200 km Fahrt gesund wieder nach Hause gebracht hat.
Für die Osterferien 2010 ist eine Reise nach England geplant.

Text und Foto: Friedhelm Illers


Kinderbibelwoche mit Oli Osterling (April 2009)

Das Ev. Familienzentrum Mülfort hat die Woche vor Ostern dazu genutzt, mit den Kindern eine "Kinderbibelwoche" zu gestalten.

Durch diese Woche führte uns der kleine Schmetterling Oli Osterling. Dieser konnte uns jeden Tag etwas Spannendes und Schönes erzählen, denn er kannte Jesus und hat ihn ein Stück seines Weges begleitet. Oli traf viele interessante Menschen und Tiere auf seinem Weg. Er lernte Phillipo kennen, das war der Esel, auf dem Jesus ritt als er in Jerusalem einzog. Er unterhielt sich mit Pit, einem anderen Schmetterling, der bei den Jüngern war.
Oli konnte unseren Kindern viel erzählen über Jesus und die letzten Tage vor seinem Tod. Die Kinder kamen jeden Tag in unserer Turnhalle zusammen, um gemeinsam zu beten, den Geschichten von Oli zu lauschen, zu singen und das vorzustellen, was sie den Tag über gebacken, gebastelt oder gelernt hatten.
Am Ende unserer Kinderbibelwoche stand dann unser Gottesdienst mit vielen Eltern. Frau Pfarrerin Raff gestaltete diesen kleinen Gottesdienst mit den Kindern und Erzieherinnen sehr bunt und schön. Die Kinder erfuhren, dass der Tod Jesu nicht etwas Trauriges ist, sondern der Anfang von etwas Wunderbarem ist. Sie begriffen, dass er nicht umsonst gestorben ist, sondern die Auferstehung im Vordergrund steht.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein gemeinschaftliches Mittagessen mit Eltern und Kindern. Dieses Essen wurde durch die einzelnen Spenden der Eltern ermöglicht. Viele kleine Teile ergeben ein Ganzes, so dass es eine leckere Gemüsesuppe gab.

Katja Kloppe, Leiterin Familienzentrum


Neue Pflegedienstleitung im Diakoniezentrum (April 2009)

Michael Morjan - das neue Gesicht
MorjanGeboren wurde ich 1966 im alten Krankenhaus von Odenkirchen, meine Konfirmation feierte ich in der evangelischen Hauptkirche noch unter Pfarrer Wulfmeyer und bis zu meinem achtzehnten Lebensjahr wohnte ich auch in Rheydt. Wo ich bis zu diesem Zeitpunkt im CVJM sowie im Bezirk Bonnenbroich/Geneicken unter Pfarrer Grisse ehrenamtlich tätig war.
Für meine Ausbildung als Krankenpfleger zog es mich nach Grevenbroich ins Kreiskrankenhaus. Nach dem Krankenpflegeexamen arbeitete ich noch eineinhalb Jahre als Krankenpfleger im schon genannten Grevenbroicher Krankenhaus. Zur gleichen Zeit lernte ich meine jetzige Frau kennen, wie konnte es anders sein natürlich auch eine Krankenschwester.
Nächstes Jahr sind wir dann schon 20 Jahre verheiratet und wir haben in dieser Zeit zwei Töchter bekommen (zurzeit 17 und 14 Jahre alt). Meine weiteren beruflichen Stationen waren unter anderem: sieben Jahre als Fachkrankenpfleger für Intensiv- und Anästhesiepflege in einem Krankenhaus der Maximalversorgung in Mönchengladbach und danach als Abteilungsleiter einer Intensiv- und Anästhesieabteilung eines Krankenhauses der Regelversorgung, bis ich 2004 ein vierjähriges Studium zum Diplom-Pflegewirt (FH) begonnen habe, welches ich im Sommer 2008 erfolgreich abschließen konnte. Zwischenzeitlich war ich noch als Qualitätsbeauftragter einer Einrichtung im Gesundheitswesen tätig.
Jetzt bin ich seit dem 01.04.2009 als Pflegedienstleiter im Diakoniezentrum Rheydt angestellt, und freue mich auf die Herausforderungen und Aufgaben die mir gestellt werden.
An meiner neuen Arbeitsstätte hat mich besonders beeindruckt die Herzlichkeit und Wertschätzung mit der ich von allen Mitarbeitern und den Leitungsgremien empfangen wurde. Dies macht sich meiner Meinung nach auch in der Pflege und Versorgung unserer Patienten deutlich, denn bei "uns" wird das Wort Diakonie in die Tat umgesetzt, sozusagen dem jesuanischen Gedanken folgend "Heilen und Helfen".
Zum Abschluss erlaube ich mir noch den Hinweis, dass man mich unterfolgender Telefonnummer 02166 / 14 45 614 im Diakoniezentrum Rheydt persönlich erreicht, um eventuelle Fragen zur häuslichen Pflege zu besprechen.

Michael Morjan


Verabschiedung Herr Pauly, Diakoniezentrum (März 2009)

Alles Gute, lieber Herr Pauly!
PaulyNach fünf Jahren hieß es Abschied nehmen: Achim Pauly, unser Chef als Pflegedienstleiter des Diakoniezentrums Rheydt, hat sich zum 31. März 2009 beruflich neu orientiert.
Er wechselte von der ambulanten Pflege in den stationären Bereich. Uns Odenkirchenern bleibt er erhalten, da er das Amt der Pflegedienstleitung im städtischen Altenheim "Am Pixbusch" zum 1. April 2009 übernommen hat.
Wir alle haben die Zeit mit Herrn Pauly als sehr positiv empfunden, weil er sich immer als Mitglied unseres Teams verstand - wenn auch mit der besonderen Aufgabe der Leitung. Unsere Patienten schätzten sein stets "offenes Ohr", die Zeit die er sich für sie nahm und die Wertschätzung, die er jedem einzelnen entgegenbrachte.
Das Wesen der Diakonie und unser Motto "Helfen mit Wort und Tat" sind ihm in den fünf Jahren ans Herz gewachsen.
Wir alle wünschen unserem ehemaligen Chef Gottes Segen für seine neue, verantwortungsvolle Aufgabe!

Stellvertretend für das Team, Iris Jacobs


25 Jahre Pfarrer Dietmar Jung in Odenkirchen

- am 19. Februar 1984 eingeführt -
Lieber Dietmar, wenn Du auf 25 Jahre Gemeindepfarramt in Odenkirchen zurückblickst, was hat Dich da besonders bewegt? Als junger Pfarrer mit einer theoretischen Ausbildung kommt man in der Gemeinde in die Wirklichkeit und stellt fest: Die Gemeinde ist ein ständig sich verändernder Organismus. Tagtäglich fallen mir Ereignisse aus der Vergangenheit ein, die menschliche Schicksale widerspiegeln: Gestern hatte ich ein Trauergespräch. Im Laufe des Gespräches erinnerten wir uns, dass ich in der Familie bereits Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungsgottesdienste durchgeführt habe. Wie viele Menschen habe ich bei Amtshandlungen in ihren jeweiligen Lebenssituationen als Pfarrer und Christ begleitet? Oder ich gehe in Mönchengladbach spazieren und werde von Menschen angesprochen, die mit mir etwas verbinden und ich mit ihnen.
Aber ich lege Wert darauf, als Pfarrer auch über den Tellerrand zu schauen. So habe ich Aufgaben für den Kirchenkreis erledigt. War Synodalbeauftragter für Flüchtlingsfragen, bin in der Notfallseelsorge tätig und im kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt. An vielen Aufgaben und Bereichen der Gemeinde reibt man sich als Pfarrer, wächst aber auch und wird bereichert.
Ich bin eher ein Mensch für die praktische Arbeit, weniger für die Theorie.
Wenn Du die Gemeinde mit dem 4fachen Acker vergleichst, welche Parallelen siehst Du da?
Oftmals sieht man die Saat der Arbeit nicht immer aufgehen. Permanent habe ich das Gefühl, zu wenig getan zu haben, obwohl mein Kalender voll ist. Das macht mir manchmal ein schlechtes Gewissen. In meinem Beruf ist vieles nicht klar zeitlich und inhaltlich abgegrenzt.
Manchmal sehe ich Dornen. Und zwar immer dann, wenn ich als Pfarrer anstoße.
Was ich als Seelsorger mache, bleibt zum Teil im Verborgenen. Dieser Teil meiner Arbeit wird deshalb von vielen nicht wahrgenommen. Auch im Pfarramt gibt es Vermittlungsprobleme.
Leider muss ich auch feststellen, dass viel Zeit für ermüdende Gremienarbeit - die auch sein muss - aufgewendet werden muss. Positiv berühren mich Rückmeldungen auf meine Arbeit in der Gemeinde. Manchmal spontan, manchmal auch erst nach einigen Jahren. Es kommt z.B. vor, dass ehemalige Konfirmanden, die gar nicht mehr in unserer Gemeinde wohnen, mich nach Jahren ansprechen und von mir einen Traugottesdienst wünschen.
Der gute Boden wird sichtbar, wenn Menschen sich äußern und Rückmeldungen geben.
Die ökumene war mir immer ein wichtiges Anliegen. Viele Anstöße habe ich von meinen katholischen Kollegen erhalten. Eine freundschaftliche Verbindung hat sich zu Pastor van der Vorst von der katholischen Heilig-Geist-Gemeinde entwickelt.
Ich wollte immer in einer Gemeinde mit mehreren Kollegen arbeiten. Kollegen können tragen, kritisieren und stützen. Ohne, dass es jemand will, kommt man allerdings auch in Konkurrenzsituationen.
Auch meine Ehefrau möchte ich hier benennen, die mich bei meiner täglichen Arbeit vielfältig unterstützt und mir beisteht.
Wenn Du in die Zukunft schaust, was würdest Du Dir wünschen?
Wichtige Bereiche der Gemeinde mögen erhalten bleiben im Sinne des Gemeindelebens. Ich freue mich, wenn in den Gemeindezentren ein vielfältiges Angebot stattfindet, so dass sich viele Menschen von jung bis alt hier wohl fühlen. Ich wünsche mir, dass wieder mehr Menschen den Gottesdienst als Mitte ihres Lebens entdecken, so wie sich das in der Architektur des Gemeindezentrums Geistenbeck widerspiegelt.
Lieber Dietmar, ich danke Dir für das Gespräch.
Das Interview mit Pfarrer Jung führte

Pfarrer Buddenberg


Gospelnight des Kirchenkreises

Nach den großen Erfolgen in den Vorjahren fand in unserer Kirche am 24. Januar 2009 zum dritten Mal die Gospelnight des Kirchenkreises statt.
Herr Pfarrer Bernd Mackscheidt, Brüggen, begrüßte die Sänger mit Worten des Danks und wünschte allen Teilnehmern und Konzertbesuchern einen unterhaltsamen Abend.
"Chorus of Joy" aus der Kirchengemeinde Kaarst unter der Leitung von Wolfgang Weber eröffnete das Konzert mit einer schönen Auswahl von Liedern. Es folgte in ökumenischer Verbundenheit der Chor "Spiritual Sound Waves" der katholischen Pfarrgemeinde Heilig Geist, Mönchengladbach-Geistenbeck unter der Leitung von Georg Foitzik. Der stimmgewaltige Chor erfreute die Besucher unserer Gottesdienste schon häufiger mit seinem Gesang. Auch der von Annette Eick geleitete Chor "Harambee" aus der Christuskirchengemeinde in Neuss begeisterte mit afrikanischen Gospels.
Zum Schluss vereinten sich alle beteiligten Chöre zu einem Mega-Chor und luden alle Anwesenden zum Mitsingen ein. Dieses Angebot wurde von den Konzertbesuchern gerne angenommen.
Der Wunsch nach einer weiteren Gospelnight wird schon im nächsten Jahr in Erfüllung gehen. Die "Rainbow Singers" unter der Leitung von Claudia Henseling werden dann ebenfalls an diesem schönen Event teilnehmen.

Gabriele Lübke


Gemeindeversammlung: Rückblicke und Ausblicke

Während des zentralen Gottesdienstes am 18. Januar 2009, wurden die Leiterin der Kindertagestätte Odenkirchen Verena Möller und die Erzieherin Hannah Reiners offiziell in ihr Amt eingeführt. Gemeindepfleger Ernst Ulrich wurde von Pfarrer Rainer Jacobs nach über 20 jähriger Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet.
Nach dem Gottesdienst begrüßte der Vorsitzende des Presbyteriums Pfarrer Dietmar Jung die Besucher der Gemeindeversammlung im Gemeindehaus. Nachdem er einige Worte zur allgemeinen Situation der Gemeinde gesagt hatte, erläuterte der Finanzkirchmeister Hans-Dieter Peters die finanzielle Situation der Gemeinde. Die neue Leiterin des Familienzentrums Mülfort Katja Kloppe stellte sich und die Arbeit des Familienzentrums vor. Die Kirchenmusikerin Claudia Henseling gab einen kurzen überblick der kirchenmusikalischen Veranstaltungen. Die Jugendleiterin Gaby Baaken lud alle Kinder und Jugendlichen zu den bekannten Highlights jeden Jahres, aber auch zu neuen Angeboten ein. Pfarrer Andreas Buddenberg berichtet über eine anstehende Freizeit nach Zentralfrankreich und den "Urlaub ohne Koffer" in die Eifel.
Zwei weitere neue Mitarbeiterinnen Simone Schaffrath, die die Arbeit des Gemeindepflegers Ernst Ulrich übernimmt, und die Erzieherin Jenny Jepp in der Kindertagesstätte Mülfort wurden der Gemeinde vorgestellt.
Bei der anschließenden Verabschiedung von Gemeindepfleger Ernst Ulrich, wurden ihm von allen Seiten zahlreiche Glückwünsche entgegen gebracht. Er wird unsere Gemeinde jedoch nicht verlassen. In Zukunft wird er als ehrenamtlicher Mitarbeiter einige seiner bisherigen Aufgaben weiter ausüben.
Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete die Gemeindeversammlung.

Marion Gutsche


Kita Geistenbeck stimmte sich auf Weihnachten ein

Die Kinder der Ev. Kindertagesstätte Geistenbeck erwarteten den Nikolaussamstag mit Spannung: nicht nur das morgendliche öffnen der Wohnungstüre und Hoffen auf schöne Geschenke in den Schuhen war etwas besonderes an diesem Tag. Am Nachmittag hatte ihre KiTa zu einer adventlichen Andacht und einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.
Das Gemeindezentrum war bis auf den letzten Platz gefüllt, so dass einige Eltern sogar stehen mussten. Pfarrer Dietmar Jung erzählte den Kindern in einer kurzen Andacht von der Besonderheit der Adventszeit und der Vorfreude auf Weihnachten. Die Kinder zeigten was sie in den letzten Wochen fleißig eingeübt hatten: Lieder, Gedichte und eine Bewegungsgeschichte. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Steinhardt, erzählte eine Geschichte vom Teilen und warum muslimische Kinder am Vorabend des Nikolaustages eigentlich keine Schuhe vor die Tür stellen und was passiert, wenn sie es doch tun.
In einem gemütlichen Kaffee trinken der Eltern und einem spannenden Kasperletheater für die Kinder fand der ereignisreiche Nachmittag einen schönen Ausklang.

Silke Grimm


Begrüßungsgottesdienst der Konfirmanden in Geistenbeck

"Wir machen Kirche" war das Motto unseres Begrüßungsgottesdienstes am 09.11.2008 im Gemeindezentrum Geistenbeck
Wir, die neuen Konfirmanden des Bezirkes Geistenbeck-Hockstein, trafen uns an zwei Tagen im Gemeindezentrum Geistenbeck um unseren Gottesdienst vorzubereiten.
Am ersten Tag besprachen wir mit Frau und Herrn Jung den Gottesdienstablauf und sammelten die ersten Ideen zu unserem Thema. Wie für uns Kirche/Gemeinde sein soll, überlegten wir auch.
Am nächsten Tag legten wir dann so richtig los. Wir teilten uns in Gruppen auf. Jede Gruppe entschied sich für einen Teil des Kirchengebäudes und schrieb auf, wofür dieser Teil stehen sollte. Gebete wurden auch formuliert. Anschließend wurden riesige Kartons zerschnitten, bemalt und beklebt. Es war eine mühevolle Arbeit, bis jede Gruppe mit ihrem Kirchenteil zufrieden war! Zum Glück hatte Frau Jung auch an unsere Stärkung (Pizza, Getränke und Süßigkeiten) gedacht. Trotzdem waren wir nach der harten Arbeit an diesem Tag ziemlich geschafft.
Unser Ergebnis war aber dann sehenswert!
Zum Gottesdienst am 09.November war die Kirche fast überfüllt. Wir bauten während des Gottesdienstes unsere Kirche Stück für Stück auf und lasen unsere Texte dazu vor.
Und dafür standen die einzelnen Teile:
Fundament:Jesus Christus
Wände:Geborgenheit, Wärme
1. FensterLicht der Hoffnung, Lebensmut, Glaube
2. FensterLicht für andere, Menschen, Diakonie
TürOffenheit für alle Menschen
Glocke:Verkündigung und Musik, Freude
Dach:Segen und Schutz


Die vielen Vorbereitungen hatten sich gelohnt: Wir bekamen am Ende viel Applaus von den Leuten und freuten uns, dass alles so gut geklappt hatte.

Die Konfirmanden des 3.Pfarrbezirkes


Begegnungsnachmittag im Evangelischen Altenheim Odenkirchen

20 Jahre ehrenamtliche Arbeit

Anfang 2009 feiert der Kreis der ehrenamtlichen Damen des "Begegnungsnachmittags" sein 20-jähriges Bestehen. Am 14. Februar 1989 fand das erste Treffen mit 13 Mitarbeiterinnen statt. Offensichtlich war die 13 eine Glückszahl! Denn dieser Kreis ist wirklich ein großer Glücksfall! Ein Glück für unser Altenheim und besonders für die vielen alten Menschen, denen im Laufe der Jahre glückliche Stunden beim Begegnungsnachmittag geschenkt wurden.
Begegnungsnachmittag
Der Begegnungsnachmittag findet jeden Dienstag im evangelischen Altenheim auf der Schmidt-Bleibtreu-Straße statt und lädt die Bewohner des Altenheims und Senioren aus der Gemeinde zu einem fröhlichen Nachmittag bei Kaffee und Plätzchen ein. Die Vorbereitung, die Betreuung und auch die Bewirtung werden komplett von den Damen des Organisationskreises übernommen. An jedem Nachmittag gibt es ein kleines Programm mit Liedern, Gedichten sowie fröhlichen und besinnlichen Geschichten. Und es bietet sich immer Gelegenheit für Begegnung, für einen kleinen Plausch und die Möglichkeit jemandem sein Herz auszuschütten.
Geleitet wurde der Kreis, dem heute 16 - 18 Damen angehören, von 1989 bis 2001 von Frau Lieselore Sous. Dann übernahm Frau Heide Pullwitt diese Aufgabe. Das lange Bestehen, das gute Einvernehmen sowie die herzliche und fröhliche Atmosphäre unter den ehrenamtlichen Damen ist nicht zuletzt auch das Verdienst dieser beiden Leiterinnen.
Rund 50 x im Jahr findet der Begegnungsnachmittag statt. In den vergangenen 20 Jahren gab es also rund 1000 Begegnungsnachmittage, das heißt:
1000 x bunte Nachmittage für alte Menschen
1000 x fröhliche Lieder, schöne Gedichte, kleine Geschichten
1000 x Gespräche und persönlicher Austausch
1000 x ehrenamtliche Betreuung
Das evangelische Altenheim Odenkirchen ist sehr stolz darauf, seit 20 Jahren seinen Bewohnerinnen und Bewohnern ein so wertvolles und anspruchsvolles Angebot wie den Begegnungsnachmittag bieten zu können. Der Begegnungsnachmittag ist aus dem Betreuungsprogramm unseres Altenheimes nicht mehr weg zu denken. Wir danken allen Mitarbeiterinnen des Kreises ganz herzlich für ihre ehrenamtliche Arbeit. Das gilt selbstverständlich auch für diejenigen, die aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr dabei sein können. Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass der Kreis sein segensreiches Wirken noch viele Jahre fortsetzen wird.

Michael Schmidt
Heimleiter


Weihbischof zu Besuch

Weihbischof Karl Borsch zu Besuch in der ökumenischen Seniorentagesstätte Odenkirchen

Pünktlich, wie angekündigt um 15.30 Uhr, kam am Martinstag, den 11.11.2008 Bischof Borsch in die Seniorentagesstätte.
Weihbischof BorschNachdem Pfarrer Jan Nienkerke den Bischof vorgestellt hatte, begrüßte dieser seinerseits die Besucher.
Man trank zunächst gemeinsam Kaffee und alle ließen sich die bereitliegenden Weckmänner schmecken. Nach der Kaffeerunde ergriff der Bischof dann wieder das Wort und hatte innerhalb weniger Minuten die Besucherinnen und Besucher, sowie die Mitarbeiterinnen der STO mit seiner offenen und liebenswürdigen Art, für sich gewonnen.
Er hob hervor, dass die Begegnungsstätte einmalig sei, weil sie die einzige ökumenische Seniorentagesstätte in dieser Region ist und fand lobende Worte für die geschmackvoll eingerichteten und hübsch dekorierten Räume.
Die Besucher hatten die Möglichkeit, wie er sagte, Fragen zu stellen "die sie schon immer einmal an einen Bischof stellen wollten". Hierbei gab er den Besuchern einen kleinen Einblick in die Arbeit eines Bischofs und er sprach auch darüber, was dieses Amt für ihn persönlich bedeutet.
Weihbischof Borsch Nachdem er sich von den Besuchern verabschiedet hatte, setzte er sich noch mit Pfarrer Nienkerke, der z. Zt. Vorsitzender des Vorstands der STO ist, einigen Vorstandsmitgliedern sowie den Mitarbeiterinnen der STO zusammen, um sich über die Arbeit in der Einrichtung zu informieren.
Als er die Tagesstätte verließ, war es so, als ob ein guter Bekannter zu Besuch war und man sich bei nächster Gelegenheit wieder sieht.

Helga Brücher
Fotos: W. Wörmann


Diamantene und Goldene Konfirmation

Goldene Kornfirmation
am 2. November 2008 in der Kirche in Odenkirchen
Ein Wiedersehen nach langer Zeit gab es für die diamantenen und goldenen Konfirmanden, die bei einem festlichen Gottesdienst ihr Jubiläum feiern konnten. Ein ganz besonderer Dank geht dabei an Pfarrer Jung.
Nach dem Gottesdienst war noch genügend Zeit um viele gemeinsame Erinnerungen auszutauschen.
Diamantene Konfirmation

Vom Glanz des Ehrenamtes im Besuchsdienst

An einem glänzenden, strahlenden Herbsttag fuhr etwa die Hälfte der Mitglieder des Besuchsdienstkreises des 1. Pfarrbezirks nach Wuppertal. Mit dem oben genannten Thema verbrachten wir einen interessanten, entspannten Tag im Theologischen Zentrum mit 200 anderen "Besuchsdienstlern" aus dem ganzen Nordrhein-Gebiet unserer Landeskirche. Was motiviert uns beispielsweise, Besuche zum Geburtstag zu machen? Wie finden wir einen Gesprächseinstieg? Wie finden wir Zugang auch zu kirchenfernen Gemeindegliedern? In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden diese und andere Themen besprochen. Das wichtigste Thema aber war, die Wertschätzung ehrenamtlicher Mitarbeit!
Fühlen wir uns in unserer Arbeit wohl, haben wir einen Ansprechpartner, Unterstützung der Hauptamtlichen und wird überhaupt wahrgenommen, was wir da eigentlich tun und wie viel Zeit wir investieren? Draußen stand eine Waage. In die linke Schale kamen Walnüsse für vermisste, in die rechte für erfahrene Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit in den Gemeinden. Es war toll, die rechte Schale war deutlich voller beladen; es gab kein Gleichgewicht! Gemeindeglieder, Gremien und Hauptamtliche, längst ist uns allen klar: Als Gemeinde leben wir in allen Bereichen vom ehrenamtlichen Engagement!
Ehrenamtler
Herzlichen Dank an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, auch an die, die diesen schönen Tag nicht mit uns verbringen konnten!

Rainer und Iris Jacobs


Die Nacht der offenen Kirchen

am 17.10.2008 war in Odenkirchen eine ökumenische Veranstaltung der Katholischen Gemeinden St. Laurentius und St. Michael und der Evangelischen Kirchengemeinde Odenkirchen.
Viele Menschen machten sich gemeinsam - Schritt für Schritt - auf den Weg von einer Kirche zur anderen. Nachdem Pfarrer Jan Nienkerke die Besucher in St. Laurentius begrüßt hatte, las Herr Boldt besinnliche Texte zu Bildern verschiedener Lebenswege. Das Orgelspiel der Kantorin Stephanie Borkenfeld-Müllers brachte den Wanderern Schwung, auf dem Weg durch die dunkle Nacht.
Mit teils heiterer, teils besinnlicher Musik unterhielt das Bläserensemble unter der Leitung von Wolfgang Bremges die Besucher unserer Kirche. Viele von ihnen setzten anschließend -mit Bläsermusik im Ohr- den gemeinsamen Weg nach St. Michael fort.
Biblische und andere Begegnungsgeschichten, gelesen von Gabriele Jahn, Anita Loosen-Breuckmann und Pfarrerin Angelika Raff, sowie wunderschöne Musik von Dagmar Tusch und Leontine von Kulmiz, beide Altflöte und Regina Helget am Klavier, trugen dazu bei, dass "die Nacht der offenen Kirche" für viele noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieser schönen Veranstaltung beigetragen haben.

Marion Gutsche, Gabriele Lübke


Die O-town-Gospelsingers feierten 10jähriges Jubiläum

Jubiläumsgottesdienst Gospelsingers

Der erste Höhepunkt des 10jährigen Chorjubiläums am 27./28. September war das Konzert am Samstagabend, das zahlreiche Zuschauer besuchten, und die es bereits nach den ersten Liedern nicht mehr in den Bänken hielt.
Das zweite Highlight war der Gottesdienst am Sonntagmorgen, in dem die beliebtesten Lieder der letzten 10 Jahre gesungen wurden, und in dem zu spüren war, dass Singen verbindet. Viele Gemeindemitglieder feierten mit Pfarrer Buddenberg und den O-town-Gospelsingers. Anschließend fand der musikalische Morgen im Cafe 13 seinen Ausklang. Einmal mehr konnten Freundschaften gepflegt, gemeinsam gesungen und gelacht werden.
Die O-town-Gospelsingers wurden im September 1998 aus dem damaligen Gemeindechor gegründet, aus dem auch die Rainbow-Singers hervorgegangen sind.
Der 33-köpfige Chor mit seinem Chorleiter Stefan Bechstein hat mit über 30 Auftritten im Jahr, sowie Konzertreisen, Studioaufnahmen und Radiointerviews weit über die Ortsgrenzen hinaus überzeugte und langjährige Zuhörer gefunden. Auch in diesem Jahr werden die O-towns Gospelsingers den Heiligen Abend wieder musikalisch begleiten: 24.12.2008 (Heiligabend) Festgottesdienst um 22:45 Uhr in der Ev. Kirche Odenkirchen.
Für das Jahr 2009 sind wieder viele Auftritte in Odenkirchen und befreundeten Gemeinden der umliegenden Städte und zwei Konzertreisen (Berlin, Mai'09 und Hamburg, Dez.'09) in Vorbereitung.
Weitere Infos über den Chor erhalten Sie auf http://o-town-gospelsingers.de oder wenn Sie uns schreiben möchten, an presse@o-town-gospelsingers.de.

Birgitt Roßkamp
(Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit)


"Bunt sind schon die Wälder........."

dieses bekannte Volkslied, gesungen von Frau Gabriele Jahn, gehörte zum musikalischen Herbstauftakt zu dem Flautato am 21.09.2008 in die Evangelische Kirche nach Odenkirchen eingeladen hatte.
Mit Musikstücken von Georg Friedrich Händel, Luigi Boccerini oder Hans Poser's "Rendsburger Tänzen" erfreute Flautato mit wechselnder Flötenbesetzung die Konzertbesucher.
Das harmonische Zusammenspiel von Barbara Dembowski (Klavier) und Anja Evertz (Klarinette) machte die ausgewählten Phantasiestücke von Robert Schumann zum Höhepunkt des Abends.
Mit viel Applaus bedankten sich die Besucher bei allen Beteiligten.

Neue Leitung in der Kita Mülfort

Katja KloppeLiebe Gemeinde,
mit diesem kurzen Schreiben möchte ich mich Ihnen vorstellen als neue Leitung des Familienzentrums Mülfort.
Seit dem 15. September arbeite ich nun in der Gemeinde Odenkirchen. Ich bin gelernte Erzieherin, 32 Jahre alt, verheiratet und habe sieben Jahre als stellvertretende Leitung und Gruppenleitung in Düsseldorf gearbeitet. Hauptschwerpunkt meiner pädagogischen Arbeit ist das künstlerische Gestalten mit Kindern und der kreative Kindertanz. Hierzu habe ich interessante Fortbildungen besucht und freue mich, dies in meine neuen Arbeit einfließen lassen zu können.
Mittlerweile habe ich mich schon recht gut, dank der netten Kollegen, in der neuen Kindertagesstätte eingelebt und freue mich auf eine neue, spannende und interessante Zeit mit den Eltern, Kindern, Kollegen und einer für mich neuen Gemeinde.

Ihre Katja Kloppe


Urlaub ohne Koffer


Deutsches EckAm 6. September 08 haben wir die schöne Tagestour zur Loreley gemacht. (Leider waren wir nur eine kleine Reisegruppe und wir hatten doch so viel Platz im Bus!)

Der erste Aufenthalt war in Koblenz. Dort haben wir uns das Denkmal von Kaiser Wilhelm und die Kastor Basilika angesehen.

Von dort fuhr uns der Bus auf die Ehrenbreitsteiner Festung. Der Blick von oben auf Rhein und Mosel war einmalig. Danach stand noch die Besichtigung der Wallfahrtskirche St. Nikolaus in Arenberg, Kaffeetrinken am Rhein und die Fahrt durch das Rheintal an.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Pfarrer Buddenberg für den schönen Tag. Im Frühjahr ist die nächste Tagestour und wir würden uns freuen, wenn sich dazu viele Gemeindemitglieder anmelden würden.

Helga Kaftan


Nach der Ausbildung "Bildungsstopp"?

Heutzutage kaum noch möglich! Wer glaubt, dass man nach der Ausbildung fertig ist und sich nicht mehr weiterbilden braucht, der kommt nicht weit. In unserer schnelllebigen Welt hat man nie ausgelernt, da sich alle Berufe sehr schnell weiterentwickeln. Was heute noch richtig ist, kann morgen schon ganz anders sein. Ganz besonders im Berufsfeld der Erzieherin. Erst kam die Pisa Studie, die schnell deutlich machte, dass viele Dinge aus der Grundschule in den Kindergarten verlagert werden müssen, damit wir im Bildungssystem mit den anderen Ländern mithalten können. Jetzt durch das neue Kindergartengesetz kommen noch mehr Aufgaben hinzu, wie zum Beispiel zusätzliche Sprachförderung für Kinder ab vier Jahren. Nicht zuletzt der Wandel der Familien, der Umwelt, der Gesellschaft und der Bewegungsfreiräume der Kinder. Dies macht sich in der Entwicklung vieler Kinder bemerkbar. Aus diesen Gründen ist es heutzutage notwendig, sich als Erzieherin stets weiterzubilden. Danach handelten auch die Erzieherinnen der ev. Kindertagesstätte Pastorsgasse und bildeten sich in Eigeninitiative zusätzlich aus. Drei Erzieherinnen beendeten 2006 eine einjährige Ausbildung zur Fachwirtin für Erziehungswesen, um den immer höher werdenden Organisation- und Planungsaufwand bewältigen zu können. Zwei Erzieherinnen beendeten eine zweijährige Ausbildung zur Motopädin, um Kinder mit Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen in ihrer Entwicklung unterstützen zu können. Und zu guter letzt beendeten zwei Erzieherinnen auch im Mai 2008 eine Zusatzausbildung zur Fachkraft für elementarpädagogische Sprachförderung, um die Vierjährigen in ihrer sprachlichen Entwicklung noch besser fördern zu können. Diese Ausbildungen kommen unserer Einrichtung und den Kindern zugute und natürlich auch den Erzieherinnen selbst, weil "wer rastet der rostet" und das will wohl niemand!

Verena Möller, Kita Odenkirchen


1. Verkehrssicherheitstag in der Kita Pastorsgasse

KiTa PastorsgasseDank des schönen Wetters und den vielen Kindern mit ihren Eltern war der 1. Verkehrssicherheitstag in unserer Kita ein voller Erfolg!
Wie im letzten Gemeindebrief berichtet, wurden die angekündigten Aktionen wie Rollerparcours, Bewegungsbaustelle, Elternbrille, Hörtest, Pedalos, basteln und vieles mehr, von allen mit viel Freude und Einsatz genutzt!
Besonders der Rollerparcours fand großen Anklang, da die Eltern mit übergroßen Rollern die Strecke beschreiten mussten.
Auch der Kindergurtschlitten und der Helmtest waren für die Kinder und Eltern Attraktionen die sehr deutlich machten, wie wichtig Sicherheit im Auto und auf dem Fahrrad ist.
Zwischen den einzelnen Stationen wurde sich bei Kaffe und Kuchen, von den Eltern selbst gebacken, Getränken sowie Würstchen und Brötchen gestärkt.
Wir danken unserem Patenpolizisten Uli Feldberg und seinen Kollegen für diesen schönen Tag! Es war sicherlich nicht unser letzter Verkehrssicherheitstag!

Sandra Ophüls / Dorothea Junkers Erzieherinnen


Mein Gemeindepraktikum im Konfirmandenunterricht als Küster

In meinem Gemeindepraktikum als Küster habe ich viel Neues gelernt und auch gesehen. Gelernt habe ich zum Beispiel viel über die Orgel. Man braucht zum Beispiel einen Kompressor, um mit der Orgel spielen zu können. Früher musste man dagegen an einer Pumpe immer pumpen, um spielen zu können. Und das war Arbeit, denn es mussten schließlich immer 1320 Orgelpfeifen versorgt werden.

GlockenturmZum ersten Mal in meinem Leben habe ich außerdem einen Glockenturm von innen gesehen. Früher musste man die Glocken von Hand läuten, heute macht dies ein zentraler Computer. Dennoch ist es sehr aufregend neben so riesigen Glocken zu stehen.
Die Aufgaben eines Küsters sind eigentlich sehr klar. Dazu gehören zum Beispiel mindestens 2 mal im Jahr die gesamte Kirche zu putzen, also von unten nach ganz oben einschließlich der Hängedecke unter dem Kirchendach, vor jedem Gottesdienst und sonstigen Anlässen den Taubenkot vor der Kirche wegputzen, die Sakristei sauber halten, den Computer für die Glocken steuern, die Sicherungen überprüfen, das Abendmahl vorbereiten und noch vieles mehr. Auch wenn es zum Teil nicht sehr anstrengend klingt, zum Beispiel alle Bänke sauber machen ist richtig harte Arbeit, die auch richtig in den Rücken geht. (Ich habe es selbst erfahren.) Insgesamt hat mir das Praktikum viel mehr Spaß gemacht als ich gedacht hätte.

Laurent Blomen, Konfirmand


In den Rückspiegel geschaut

Pilgern auf dem Jakobsweg aus der Sicht eines Fahrers./

Jakobsbrunnen in BiewerVom 16. bis 18.Mai fand der diesjährige Abschnitt unserer Pilgerreise auf dem Jakobsweg statt. Es hatten sich wieder 16 Teilnehmer Innen für diesen ökumenischen Glaubensweg gefunden. Das Spannende bei der Tour ist immer die Frage: "Wie passen die Neulinge auf dem Weg zu den alten Hasen."

Wenn ich so in meinen Rückspiegel schaue, so habe ich den Eindruck, wir waren im Nu ein Team. Es war als wären wir schon oft zusammen unterwegs gewesen. Weil die Anfahrt immer weiter wird, haben wir uns schon um 12:30 Uhr am Gemeindehaus getroffen und die ca. 2,5 stündige Fahrt zu unserem Startpunkt in Schankweiler angetreten.
Erstaunlich fand ich, dass wir nach ca. 1. Stunde Fahrt an unserem allerersten Startpunkt vorbeigefahren sind und staunend feststellen konnten "hier sind wir schon gewandert".
Bei der ersten Tagesstrecke von ca. 11 km wurden wir zu Grenzgängern, weil unser Weg teils auf Luxemburger Gebiet verlief. Für mich als Fahrer erstaunlich: auf der einen Seite der Brücke in Deutschland und auf der anderen Seite in Luxemburg zu sein. Zur Mittagspause am Samstag fing es leicht an zu regnen, aber in den Autos konnten wir das Ende der Schauer abwarten.
Der Abschlussgottesdienst, den wir am Sonntag mitten im Wald feierten, war sicherlich einer der Höhepunkte auf unserer Pilgertour. Es ist schon ein ganz besonderes Gefühl unter freiem Himmel Gottesdienst zu feiern. Hinzu kam, dass genau zum Abendmahl die Glocken einer Kirche zu hören waren.
Wenn ich in den Spiegel schaue, so kann ich nur von einer gelungenen Tour sprechen. Es ist schon etwas Besonderes so eine Pilgerreise.
Aber nun lassen Sie mich wieder nach vorne schauen mit der Frage, die schon auf der Rückfahrt aufkam: "Geht es weiter??"

Werner Henseling


F a r b e n sind das Kleid Gottes

war das Motto der Kinderbibelwoche. Vom 30.06.2008 bis zum 04.07.2008 machten sich 14 Kinder auf den spannenden und erlebnisreichen Weg, Gott in Farben zu sehen, die uns täglich umgeben.

Kinderbibelwoche 2008

Die Kinder sollten spüren, dass Gott eine lebendige Wirklichkeit in unserem Leben ist. Im Mittelpunkt standen die vier "Grundfarben", Grün, Gelb, Blau und Rot - jeden Tag eine andere Farbe.
Gemeinsam gingen wir den Fragen nach: Wo begegnen uns diese Farben uns in unserem Alltag? Welche Bedeutung haben die Farben für uns? Welche biblischen Geschichten verbinden wir mit ihnen?
Kinderbibelwoche 2008 Mit allen Sinnen erfuhren die Kinder die Farben:
Schmecken, Fühlen, und Riechen. Jeden Tag wurde auf einem Tisch farblich passende Früchte, Pflanzen und Tücher dekoriert. Die Sonne ließ die Natur in den schönsten Farben leuchten.

Geschichten hören, Basteln, Spielen und natürlich viel Musik begleiteten die Kinder auf ihrer Phantasiereise durch die Welt der Farben. Das Frühstück wurde passend zu jeder Farbe vorbereitet: grüne Limonade, grüne Früchte, grüne Marmelade, gelber Saft, rote Früchte, blaues Wasser.
Auch der Symbolgehalt der Farben wurde aufgedeckt: Grün für das Wachsen, Leben und ständige Erneuerung. Gelb ist die Farbe des Lichts und der Sonne. Rot ist die Farbe des Herzens und der Liebe, Blau ist die Farbe des Himmels und des lebenserhaltenden Wassers.

Kinderbibelwoche 2008Alle Kinder gestalteten gemeinsam ein Bild in den Farben der Kinderbibelwoche und jedes Kind bemalte ein T-Shirt mit dem Logo "Farben sind das Kleid Gottes".Kinderbibelwoche 2008
Die Kinderbibelwoche endete am bunten Tag mit einer gemeinsamen Kurzandacht zu der Eltern, Großeltern und interessierte Gemeindeglieder eingeladen waren.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die zum Gelingen unserer Kinderbibelwoche beigetragen haben, besonders bei Steffi Roloff und Claudia Henseling.

Das Team der Kinderbibelwoche


Computer AG in der Kita Pastorsgasse

Computer AG

Da der Computer aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, bieten wir seit März 2008 eine Computer AG an. Jeweils an einem Mittwochnachmittag hat eine Gruppe Gelegenheit, sich mit dem Computer vertraut zu machen.
Der Computer stellt heutzutage ein wichtiges Arbeitsmittel dar, denn er dienst ebenso der Freizeitgestaltung, wie auch der Informationsaufnahme, der Arbeitserleichterung und auch der Entspannung. Viele Haushalte besitzen mittlerweile einen Computer, der von der ganzen Familie genutzt wird. Im Gegensatz zu vielen Erwachsenen, konnten wir bei den Kindern erkennen, dass sie keine Hemmschwelle überwinden müssen, um sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen. Schnell waren die Kinder mit diesem hoch sensiblen Gerät vertraut und bedienten die Maus ohne jegliche Schwierigkeiten.
Unserer Einrichtung ist es wichtig, dass die Kinder geeignete Spiele ihrem Alter entsprechend spielen, bei denen sie etwas lernen und gleichzeitig gefördert werden. Geeignete Spiele sind zum Beispiel:
  1. Löwenzahn
  2. Janosch Verkehr
  3. Lars der kleine Eisbär
  4. Die Sendung mit der Maus
Die Kinder haben sehr viel Spaß beim Experimentieren am Computer und freuen sich schon auf den nächsten Mittwoch.

Cornelia Palm, Sandra Ophüls


Weltgebetstag 2008

In diesem Jahr waren die Christinnen und Christen aus Guyana Gastgeber des Weltgebetstages 2008. Guyana bedeutet "Land der vielen Wasser" und ihre Einwohner stammen von vielen Nationalitäten ab, darunter auch afro - und indoguyanische Gruppen. Die Grußkarte, die Frau von der Heyden in ihrer Predigt beeindruckend erläuterte, zeigte glücklich strahlende Frauen, die im Schein ihrer Solarlampen Lesen und Schreiben lernen, das Kreuz mit einer Federkrone im Mittelpunkt der Karte an der Wand abgebildet. Mit Palmenblättern, Kerzen und angedeuteten Wasserflächen haben die Frauen des ökumenischen Vorbereitungs-teams versucht, ein kleines Stück dieser Atmosphäre in den Kirchenraum zu tragen.
Schon fast traditionell fand mit reger Anteilnahme nach dem Gebetsgottesdienst ein Ausklingen bei Tee und Obstsalat im Gemeindehaus statt, bei dem man auch wieder Produkte aus dem fairen Handel kaufen konnte.
Im kommenden Jahr lädt St. Laurentius zu Gebeten aus Papua-Neuguinea ein.

Beate Vielreicher


Pfarrer Dietmar Jung feierte sein 25-jähriges Ordinationsjubiläum

Pfarrer Dietmar Jung feierte am 23.Februar 2008 in unserer Kirche sein 25-jähriges Ordinationsjubiläum. In der Ordination wurde ihm vor 25 Jahren der Auftrag zur Wortverkündigung, Sakramentsverwaltung (Taufe und Abendmahl) sowie Konfirmation, Trauungen und Beerdigungen übertragen.
Der Superintendent unseres Kirchenkreises, Hermann Schenck, überbrachte Glückwünsche. Zahlreiche Gemeindeglieder feierten mit Dietmar Jung den Gottesdienst und kamen anschließend zum Empfang ins Gemeindehaus. In gemütlicher Runde wurden ihm dort Glück- und Segenswünsche überbracht.

Heike Feldges


Abschied nach 40 Jahren

Margot Moossen

Nach nunmehr 40 Dienstjahren ist die Leiterin der ev. Kita Pastorsgasse Margot Moossen in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Ende 2007 feierten Kinder, Eltern, Mitarbeiter und Freunde den Abschied für eine Leiterin, die sehr viel bewegt hat und diese Einrichtung mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlässt. Frau Moossen war eine starke Persönlichkeit, die es geschafft hat, ihr Team eng zusammen zu schweißen und immer das Beste für alle Kinder im Sinn hatte. Ihr war es immer wichtig, dass sich alle Kinder wohlfühlten, gut gefördert wurden und auch die Eltern in die Einrichtung integriert waren.
Ein Zeichen ihrer guten Arbeit ist sicher, dass ehemalige Kinder mittlerweile ihren eigenen Nachwuchs in unsere Einrichtung bringen. Das zeigt, sie hat eine gute Einrichtung mit aufgebaut und geführt. Auch nach ihrem Ausscheiden bleibt Frau Moossen unserer Einrichtung erhalten und steht mit Rat und Tat zur Seite. Frei nach der Redensart: Niemals geht man so ganz...

Verena Möller Doch keine Kita ohne Leitung! Seit Januar 2008 hat die stellvertretende Leiterin die Aufgaben von Frau Moossen übernommen und führt gerne die begonnene Arbeit mit viel Elan fort. Verena Möller, 31 Jahre, ist bereits seit 11 Jahren in der Kita Pastorsgasse tätig.
Auch auf diesem Wege möchten wir uns noch mal recht herzlich bei Margot Moosen für die schöne Zeit bedanken und hoffen, sie bleibt uns noch lange verbunden! Gleichzeitig freuen wir uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit mit unserer neuen Leiterin Verena Möller!

Pfarrer Jacobs und das Kita-Team


Einführungsgottesdienst von
Pfarrer Andreas Buddenberg

Pfr. Andreas Buddenberg Viele Gemeindeglieder, Familienangehörige, Freunde und Pfarrerkollegen besuchten am 09. März 2008,den Gottesdienst, in dem Pfarrer Andreas Buddenberg, in sein Amt im 5. Pfarrbezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Odenkirchen eingeführt wurde. Pfarrer Buddenberg ist in Odenkirchen kein Unbekannter mehr. Bereits im September letzten Jahres nahm er seinen Dienst als Berufsschulpfarrer in Mülfort und in Mönchengladbach auf.
Als er sich im Sommer 2007 dem Presbyterium vorstellte, tat er dies mit den Worten: "Ich wünsche mir eine Pfarrstelle mit enger Gemeindeanbindung." Wie ernst ihm dieser Wunsch ist, hat er in den vergangen Monaten in zahlreichen Gottesdiensten bewiesen.
Nach dem feierlichen Einzug des Superintendenten Pfarrer Hermann Schenk, der am Gottesdienst beteiligten Pfarrer
und des Presbyteriums eröffnete Pfarrer Dietmar Jung den Gottesdienst.
Superintendent Pfarrer Hermann Schenk nahm in seiner Ansprache Bezug auf Markus 10, Vers 45
"Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für alle Menschen hinzugeben."
er wies darauf hin, dass dieser Vers Leitlinie des Handelns für Christen sei.
Eine der eindruckvollsten Riten war sicherlich, als der Superintendent, seine Assistenten und die Pfarrerkollegen dem neuen Berufsschulpfarrer ein Segenswort zusprachen und ihm dabei die Hand auflegten.
Seine erste Predigt als fest eingeführter Pfarrer hielt Andreas Buddenberg über das 1. Buch Samuel 3, die Verse 1-10. Er forderte alle auf, auf Gottes Wort zu hören und danach zu leben.
Nach dem Gottesdienst, der musikalisch gestaltet wurde von Frau Dr. Ellen Schrey-Sandig an der Orgel und den o-town-gospelsingers unter der Leitung von Herrn Stefan Bechstein, gab es im Gemeindehaus noch einen kleinen Empfang. Pfarrer Andreas Buddenberg erhielt dort von vielen Seiten Glück- und Segenswünsche.

Gabriele Lübke und Marion Gutsche


475 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Odenkirchen
250 Jahre Evangelische Kirche Odenkirchen

Am 28. Oktober 2007, auf den Tag genau 250 Jahre nach dem ersten Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Odenkirchen, endete unser Jubiläumsjahr mit einem Jubiläumsgottesdienst.
Das Bläserensemble unter Leitung von Herrn Wolfgang Bremges eröffnete den von Pfarrerin Angelika Raff geleiteten festlichen Gottesdienst mit dem Stück "Highland Cathedral". Die Musik, die mit lautstarken Steigerungen ein furioses Ende findet, symbolisiert das Größerwerden Gottes. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes unterlag neben dem Bläserensemble den drei Organisten Frau Claudia Henseling, Frau Dr. Ellen Schrey-Sandig und Herrn Alexander Jansen.
Die Predigt hielt der Präses der rheinischen Landeskirche Pfarrer Nikolaus Schneider. In seiner Predigt bezog er sich auf den 1. Brief des Paulus an die Korinther Kapitel 13. In Vers 13 heißt es dort: "Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die größte von diesen ist die Liebe". Präses Nikolas Schneider betonte, wie wichtig es für uns alle ist, uns auf die Liebe Gottes einzulassen.
Das gemeinsame Fürbittengebet von Pfarrerin Angelika Raff und den Pfarrern Andreas Buddenberg und Dietmar Jung machte deutlich: wir sind eine Gemeinde und können auf stolze 475 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Odenkirchen zurückblicken.
Der Superintendent des Kirchenkreises Gladbach/Neuss Pfarrer Hermann Schenck gratulierte der Gemeinde mit einer kurzen Ansprache während des Gottesdienstes.
Oberbürgermeister Norbert Bude, Pfarrer Johannes van der Vorst und Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha als Vorsitzender des ACK überbrachten der Gemeinde Grußworte.
Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus wurde bei einem Glas Sekt oder einer Tasse Kaffee manch angeregte Unterhaltung geführt. Das hervorragende Buffet mit Finger Food stammte aus unserem Altenheim und wurde von den zahlreichen Gästen gelobt. Die Bewirtung wurde von einigen Gemeindegliedern übernommen, die durch drei tatkräftige Ehrenamtler der Ev. Jugend unterstützt wurden.
Mit Stücken aus der Renaisseance - der Entstehungszeit unserer Kirchengemeinde - stimmte der Flötenkreis Flautato uns auf einen interessanten und informativen Vortrag über die Geschichte unserer Gemeinde ein.
Herr Friedhelm Wildner brachte vielen Zuhörern die Vergangenheit unserer Gemeinde näher. Seine Ausführungen machten die hervorragenden Kenntnisse des Referenten auf diesem Gebiet deutlich.
Ein Bildvortrag von Herrn Manfred Brücher und eine kleine Ausstellung mit alten Schriften der Gemeinde ließen die vergangenen Jahre nochmals lebendig werden.
"Now let us sing..." lautete die Einladung zum Konzert der Rainbow-Singers am Abend. Unter der Leitung von Frau Claudia Henseling zeigten die Rainbow-Singers ihr ganzes Können. Mit langem Applaus endete ein ereignisreicher Tag, der uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Gabriele Lübke und Marion Gutsche


"Now let us sing..."

Am 28. Oktober, gaben die "Rainbow-Singers" unter der Leitung von Claudia Henseling ein Konzert in der Ev. Kirche Odenkirchen. 250 - 300 Besucher und Besucherinnen ließen Sie sich mitreißen von Modern Gospel, Traditional Gospel, Spirituals, Balladen und fetzigen Grooves. Ob Gänsehautstimmung z.B. bei "Going up Yonder" oder Feierlaune wie z.B. bei "Now let us sing", ob lautes Mitsingen wie z.B. bei "Country Roads" oder knisternde Stille wie z.B. bei "The Road", es war ein Gospelabend voller Emotionen.

Gelebte und praktische Diakonie

Am 14. Oktober feierte ein Teil der Mitarbeiter des Diakoniezentrums mit Herrn Pfarrer Jung in Odenkirchen unseren Diakoniegottesdienst. Neben der liturgischen Mitgestaltung und der Fürbitte war es uns sehr wichtig, das Wesen unserer Arbeit zu vermitteln. Was gibt uns die nötige Kraft, unsere Aufgaben zu tun, was bedeutet "Helfen mit Wort und Tat"? Anhand eines Webrahmens versuchten wir, diese Fragen zu beantworten.
Ein dichtes Gewebe entsteht, wenn wir durch die Längsfäden, Stoffbahnen ziehen. Die Längsfäden, die nicht immer sofort erkennbar sind, bedeuten die Hilfe und Kraft durch unseren Herrn, um die wir immer neu bitten müssen und die uns trägt. Die quer gespannten Stoffbahnen symbolisieren unsere vielfältigen Aufgaben, die wir tagtäglich an unseren Patienten leisten.
Pfarrer Jung hat unseren Webrahmen in seiner Predigt vertieft und unsere Arbeit sehr deutlich gemacht.
An dieser Stelle dafür unseren herzlichen Dank.
Uns als Team haben die Vorbereitung und der Gottesdienst viel Freude gemacht und Kraft für unsere Arbeit gegeben.

Für das Team, Iris Jacobs


Großes Gemeindefest mit buntem Programm

Seit 475 Jahren hält unsere Gemeinde in Freud und Leid zusammen,
seit 250 Jahren werden in der Evangelischen Kirche Odenkirchen
Gottesdienste gefeiert
und seit 10 Jahren besteht das Gemeindezentrum Geistenbeck.
Gibt es einen besseren Grund als unsere Jubiläen, um miteinander
ein schönes Fest zu feiern?
Für unser großes Gemeindefest vom 24. bis 26. August 2007 hatten wir ein besonderes Programm für Sie zusammengestellt
Über den zahlreichen Besuch haben wir uns gefreut.
In den letzten zwei Jahren wurde das Evangelische Altenheim auf der
Schmidt-Bleibtreu-Str. 15-25 umgebaut und erweitert. Im Rahmen des Gemeindefestes
hat sich deshalb auch das "neue" Altenheim vorgestellt.
Es war ein sehr gelungenes Fest.
Fotos werden noch folgen...

Ein Licht geht uns auf - Wegweiser -

Unter diesem Motto stand der Bauspielplatz der Ev. Beratungsstelle Römerbrunnen und der Ev. Jugend in diesem Jahr. Zwei Wochen lang belagerten 60 Kinder und 20 jugendliche Ehrenamtler das Gemeindezentrum in Geistenbeck. Es wurde gehämmert, gesägt und getüfftelt bis die Kinder zusammen fünf Leuchttürme erbaut hatten. Jeden Tag erfuhren sie Neues zum Thema Wegweiser. Mit der Mosegeschichte gelang es auch in diesem Jahr wieder ein interreligiöses Thema zu finden und so wurde diese Geschichte zur Grundlage für die Suche nach Wegweisern in unserem Leben gewählt. Die Kinder lernten Leuchttürme, Licht, Karten, Gebote oder Straßenschilder als Wegweiser kennen und erfuhren, wie Gott in den verschiedenen Religionen immer wieder Wegweiser für uns sein kann.
Höhepunkte waren sicherlich auch in diesem Jahr der Elterntag - an dem die Kinder Eltern und Interessierten ihre Bauwerke zeigen konnten, der Familiengottesdienst und die gemeinsame Übernachtung zum Abschluss der Ferienspiele. Am Freitagmorgen verließen 60 müde aber glückliche Kinder das Gemeindehaus und wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Ein Dank sei an dieser Stelle noch mal ausdrücklich an die Ehrenamtler gerichtet, ohne deren fleißigen Einsatz eine solche Aktion sicher nicht möglich gewesen wäre.

Birgit Robertz und Gabi Baaken


Renaissance-Konzert "vor 475 Jahren"

Quartetto Vocale
Einen Hörgenuss besonderer Art gab es am Sonntag, dem 3. Juni 2007 in unserer Evangelischen Kirche Odenkirchen.
Claudia Henseling hatte ein buntes Musikprogramm aus der Zeit der Renaissance - gleichzeitig Entstehungszeit unserer Kirchengemeinde - zusammengestellt, das uns durch die Länder Italien, Frankreich und Deutschland führte. Der Flötenkreis "Flautato" ließ - gemeinsam mit dem "Quartetto Vocale" die Zeit der Renaissance aufleben, als die polyphone Musik in ihrer Hochblüte stand.
Überwiegend weltliche Lieder des frühen 16. Jahrhunderts, unter anderem von Orlando di Lasso, und die Kompositionen des französischen Musikverlegers Pierre Attaingnant ließen den Alltag vergessen und versetzten uns in eine sinnenfrohe und trinkfreudige Zeit. Gerd Kremer spielte auf der Laute - Vorläuferinstrument der Gitarre, die mittlerweile selten in Konzerten zu hören ist - Werke englischer Komponisten. Einzig Gabriele Jahn bot mit ihrer warmen Altstimme ein kirchliches Lied mit "Ach Gott, wie weh tut Scheiden". Mit virtuosen Duetten begeisterten Dagmar Tusch und Leontine von Kulmitz. Das "Quartetto Vocale" - bestehend aus Barbara und Bruno Dembowski, Josch Scheufens und Claudia Henseling - sang in historischen Kostümen und hat uns so auch optisch und in der Art der gestischen Darstellung die Renaissancezeit nahe gebracht.
Die Ankündigung, das "Quartetto Vocale" habe sich ausschließlich zu diesem Anlass gegründet, ist wohl hoffentlich nicht ernst gemeint, denn wir sind schon gespannt auf weitere Konzerte.
Der anhaltende stehende Applaus im gut besuchten Kirchenschiff hat den Akteuren - so hoffen wir - Mut gemacht für weitere Auftritte.

Dr. Claudia Junker und Brigitte Richerdt